Sicherheit für Small Business leicht gemacht

Einfach, skalierbar, professionell: AXIS Companion Line ist eine neue komplette Produktlinie, die entwickelt wurde, um den Anforderungen des Small Business gerecht zu werden.

 

 

Axis Communications, Marktführer im Bereich IP-Video, hat am 11. Mai 2016 erstmals weltweit eine Videoüberwachungslösung speziell für kleine Unternehmen auf den Markt gebracht. Denn Sicherheitssystem ist nicht gleich Sicherheitssystem. Es gibt keine pauschale Lösung, die für Unternehmen sämtlicher Größenordnung funktioniert. Im Gegenteil: Die Anforderungen von kleinen und Kleinstunternehmen an ein Videoüberwachungssystem sind sehr speziell: Dieses soll einfach zu installieren, unkompliziert in der Bedienung sowie kostengünstig und skalierbar sein. 

Einfach, skalierbar, professionell: ACL

Die AXIS Companion Line ist eine Komplettlösung mit preiswerten Kameras, Rekordern, einer Video-Management-Software und entsprechendem Zubehör. Das System und alle Produkte sind speziell auf die Bedürfnisse kleiner Unternehmen zugeschnitten. Der Kern der neuen Produktlinie, ist der AXIS Companion Rekorder, ein 8-Kanal-Netzwerk-Videorekorder mit integriertem PoE-Switch, der zur Kosteneinsparung bei der Installation beiträgt. Der AXIS Companion Rekorder wird als 2 TB und 4 TB Variante zur Verfügung stehen – je nachdem, welche Kundenanforderungen im Hinblick auf die Speicherzeit der Videoaufnahmen besteht. Der Rekorder hat eine für die Videoüberwachung optimierte Festplatte („surveillance graded hard disk“) und ein lüfterloses Design. Er ist außerdem mit einem USB-Port für den Export von Videodateien und einem Wireless Access Point für den direkten Zugriff auf das System mit mobilen Geräten ausgestattet.

Inbetriebnahme über App, ohne PC

Das neue Software-Update der AXIS Companion Video-Management-Software ermöglicht die Installation des AXIS Companion Systems direkt über die AXIS Companion Mobile App für iOS oder Android-Geräte. Ein PC wird für die Systeminbetriebnahme nicht mehr benötigt. Die Netzwerk-Kameras der AXIS Companion Line eignen sich ideal für die meisten typischen Szenarien, z.B. für Innenbereiche, wo es wichtig ist, Situationen zu erkennen und zu identifizieren. Es wird auch Kameras für Tag- und Nachtüberwachung, mit integrierter Infrarotbeleuchtung für den Innen- oder Außenbereich, geben.

IP-Kameras mit 2 MP Auflösung, WDR und Axis‘ Zipstream

Alle AXIS Companion Line Kameras liefern hohe Bildqualität in 2 Megapixel Full HD Auflösung und beinhalten WDR („Wide Dynamic Range“) für anspruchsvolle Lichtverhältnisse. Die mehrfach ausgezeichnete Axis‘ Zipstream Technologie wird ebenfalls zur Bandbreiten-Minimierung und effektiven Speichernutzung unterstützt.

Die Kameras sind außerdem mit einem Micro-SD-Kartensteckplatz ausgestattet, der in Kombination mit einer 64 GB AXIS Surveillance microSDXC-Karte und dem neuen AXIS Companion Switch, einem 4-Port-PoE-Switch, eine kosteneffiziente Aufnahme-Lösung, in Szenarien, in denen weniger Kameras und kürzere Speicherzeiten erforderlich sind, darstellt.

Geschlossenes System, 3 Jahre Gewährleistung

Auf die gesamte Hardware in der AXIS Companion Line wird es eine Axis-Gewährleistung von drei Jahren geben. AXIS Companion Line Netzwerk-Kameras sind ausschließlich mit der AXIS Companion Video-Management-Software und den entsprechenden mobilen Apps verwendbar. Der AXIS Companion Rekorder, sowie die erste Kamera der Serie, AXIS Companion Dome V sind ab 18. Mai 2016 bei Axis Distributoren verfügbar. Der AXIS Companion Switch sowie weitere Kameras sind ab Ende Q2 verfügbar. Den AXIS Companion PC-Client sowie die mobilen Apps für iOS und Android-Geräte können ab dem 18. Mai 2016 kostenlos auf www.axiscompanion.com heruntergeladen werden.

Neues Partnerprogramm: AXIS Companion Specialist

 

Die AXIS Companion Line auf einen Blick

  • Komplettes End-to-End-System vom Marktführer
  • Ökonomische Lösung für kleine Businessbudgets
  • Einfache Installation, benutzerfreundlich
  • AXIS Companion Management Software
  • AXIS Companion Mobile Apps für Tablets und Smartphones
  • Inbetriebnahme ohne PC möglich
  • Alle Kameras mit Full HD, WDR und Axis‘ Zipstream
  • Rekorder mit PoE Switch, WiFi und USB für Datenexport
  • Festplatten für Videoüberwachung optimiert
  • Edge Recording auf SD-Karte in Kameras möglich
  • Keine Kameraeinbindung in 3rd Party VMS möglich
  • Professionelle Axis Qualität mit 3 Jahren Gewährleistung
  • Vereinfachter RMA-Prozess über Axis Hotline
  • Eigene Support-Hotline
  • Eigenes Partnerprogramm AXIS Companion Specialist
  • Einfache Anmeldung per Online-Training & -Test
  • Eigene Website www.axiscompanion.com
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ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

Videoüberwachung für mehr Arbeitssicherheit bei IKEA Produktionsgruppe

Schwedisches aus der Slowakei

||| Videor VIEW 1-12: Projektbericht. Schwedisches Möbelhaus setzt in seinem Werk in der Slowakei auf eine Lösung mit Komponenten von eneo, Videotec und Fujinon

2009 feierte Billy, das in fast jedem Wohnzimmer mit zumindest zwei oder drei Büchern zu finden ist, clinic seinen 30. Geburtstag. Das Regal war 1979 in den Handel gekommen und entwickelte sich schnell zu einem Dauerbrenner im Ikea Sortiment: Mehr als 50 Millionen Mal wurde es bislang weltweit verkauft. Produziert wird Billy in den Swedwood Fabriken in der Slowakei. Swedwood ist die Produktionsgruppe von Ikea, bei der in 41 Produktionsstätten über 16.000 Mitarbeiter in den Bereichen Forstwirtschaft, Sägewerke, Board Production (Möbel auf Spanplattenbasis oder in Board-on-Frame-Technologie), Komponentenerzeugung und Massivholzverarbeitung beschäftigt sind.

Ressourcensparende Möbelproduktion
Im slowakischen Majcichov werden ressourcensparend Furniere produziert, deren Holz zu 95% aus Europa stammt. Mit Furnier werden Holzblätter bezeichnet, die eine Dicke von 0,3 bis 0,6 Millimetern aufweisen und durch unterschiedliche Verfahren vom Stamm abgetrennt werden. Mit diesen Holzblättern wird dann im späteren Arbeitsprozess weniger wertvolles Holz belegt. Die fertigen Furniere werden anschließend in das nur 15 Minuten entfernte Trnava transportiert, wo aus den Furnieren Möbel entstehen, die dann fertig verpackt auch an deutsche Möbelhäuser geliefert werden. Neben den genannten Standorten werden auch in der Nähe der Ortschaft Liptovsky Mikulas (Liptau-Sankt-Nikolaus) Holz und Möbel für das schwedische Einrichtungshaus produziert. Die Sicherheit der Arbeiter wird hier durch eine Videoüberwachungsanlage sichergestellt, die aus Komponenten der Hersteller eneo, Videotec und Fujinon besteht.

Swedwood, die schwedische Produktionsgruppe von Ikea, setzt in ihrem Werk in der Slowakei auf eine Videoüberwachungslösung mit Komponenten von eneo, Videotec und Fujinon
Um die Arbeitssicherheit zu erhöhen, wird die Swedwood Fabrik in der Slowakei nahe der Ortschaft Liptovsky Mikulas durchgehend videoüberwacht. Denn Gefahren sind in einer Fabrik, in der Holz verarbeitet wird, allgegenwärtig. Die eingesetzte Technik garantiert, dass bei einem Unfall sofort die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

Arbeitssicherheit mit Videoüberwachung sichergestellt
Gefahren sind in einer Fabrik, in der Holz verarbeitet wird, natürlich allgegenwärtig. Daher ist es wichtig, die Arbeitsprozesse zu überwachen, um bei einem Unfall rasch einschreiten und gleich die richtigen Maßnahmen einleiten zu können. Man entschied sich daher für eine durchgehende Videoüberwachung der Produktionsanlagen, um für eine höhere Sicherheit der Arbeiter zu sorgen. Insgesamt wurden vom zuständigen Facherrichter Quadriq 32 eneo IP Kameras mit jeweils zwei Megapixeln installiert. Die hohe Auflösung war aufgrund der Größe der Anlage notwendig; bei Kameras mit einer geringeren Auflösung hätte man eine sehr viel größere Anzahl anbringen müssen, was den Verkabelungsaufwand und die Kosten für Anschaffung und Installation maximiert hätte. Die 31 Kameras, die im Inneren der Fabrik angebracht sind, werden (wie die Außenkamera) durch Verso Compact Gehäuse von Videotec geschützt – natürlich nicht vor äußeren Witterungseinflüssen, sondern vor der starken (Holz-)Staubentwicklung, die durch die Arbeiten entsteht. Auf den Einsatz einer Heizung konnte aber im Gegensatz zur Kamera im Außenbereich verzichtet werden. Die Gehäuse sind nach IP66/67 geschützt und konnten aufgrund der komfortablen Seitenöffnung sehr einfach mit den eneo Kameras bestückt werden.

Zentrales Element der Installation: eneo Zelaris
Zentrales Element der Installation ist die Management Software Zelaris von eneo, über die die Videobilder der 32 installierten eneo IP Kameras verwaltet, dargestellt und aufgezeichnet werden. Darüber hinaus setzte Quadriq auf Objektive von eneo und Fujinon, die speziell für den Einsatz mit IP Megapixel-Kameras entwickelt wurden und die – je nach Einsatzort – über unterschiedliche, variable Brennweiten von 3-8 Millimetern, 2.4-6 Millimetern und 5-50 Millimetern verfügen. Warum man sich bei Kameras und Software für eneo entschieden habe? „Hier spielte insbesondere das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis eine Rolle, das eneo auch im Bereich der IP Megapixel-Kameras aufzuweisen hat“, führt Vladimir Sarafin von Quadriq aus. „Der Einsatz von Zelaris lag dann auf der Hand, da wir ein durchgängiges System von einem Hersteller einsetzen wollten.“

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Prozessoptimierung per IP-Videomanagement bei Nissan

Fachartikel aus PROTECTOR 05/2012, S. 30 bis 31

Optimierte Prozesse mit Videomanagement

Effizienzgewinn

Nahe dem britischen Sunderland betreibt Nissan UK seit 1985 ein hochmodernes Automobilwerk, das auf neueste Robotertechnik und effiziente Produktionsabläufe setzt. Leistungsstarke IP-Videoüberwachung leistet ebenfalls einen zunehmend wichtigen Beitrag in der Fertigung.

Bild: Nissan UK
Nissan-Werk Sunderland: IP-Videomanagement unterstützt Produktionsprozesse. (Bild: Nissan UK)

Auch das effiziente Videomanagement spielt für Nissan eine entscheidende Rolle, da so die Abläufe der Produktion wirkungsvoll kontrolliert und optimiert werden können. Daher setzt der Automobilbauer auf Xprotect Enterprise von Milestone Systems als VMS-Lösung. Die langjährige Kundenbeziehung begann bereits 2006 mit der Installation von neun ersten IP-Kameras des Typs Axis 206. Sie bewährten sich gut im Industrieumfeld und wurden schon zu dieser Zeit von einer Milestone Xprotect Videomanagement-Software verwaltet.

Prozesse, Prozesse

Nissan hat sehr früh den Wert von Videotechnik erkannt, wenn es darum ging, die Prozesse und Abläufe im Unternehmen zu erfassen, zu kontrollieren und mögliche Schwachpunkte aufzudecken. Dies kann letztlich auch entscheidend zur Optimierung der Produktion beitragen. Daher hat der Einsatz von Videotechnik im Sunderland-Werk über die Jahre immer weiter zugenommen, teilweise auch mittels Equipment, das ursprünglich nicht für den Einsatz im Industrieumfeld geschaffen war. Die Manager bei Nissan wollten so schnell und zielsicher wie möglich Probleme in der Produktion aufdecken und beheben, deshalb war Geschwindigkeit und Flexibilität von enormer Bedeutung für das Videosystem. Denn eine Optimierung an dieser Stelle schlägt sich sofort in der Wirtschaftlichkeit nieder.

Erhalten und erweitern

Jede Erweiterung und Modernisierung des Systems musste stets die vorhandene Netzwerkinfrastruktur des Werks nutzen. Zudem sollte es möglich sein, dass die einzelnen Manager ihre eigenen Anforderungen an das Videomanagement, die verwendeten Kameras, Bildausschnitte, Aufzeichnungsdauer und Bildraten definieren konnten. Darüber hinaus sollte eine sofortige Live-Anzeige und Wiedergabe von Videos von jedem PC-Arbeitsplatz aus möglich sein. Die Lösung von Milestone stellt seit vielen Jahren genau diese Funktionen zur Verfügung und konnte dank seiner problemlosen Skalierbarkeit stetig erweitert werden.

Das anfängliche Kleinsystem mit neun Kameras wurde schrittweise vergrößert: 2009 waren es bereits 70 Kameras mit 90 Milestone User-Lizenzen. Schon bald darauf rechneten die Verantwortlichen mit einer Erweiterung auf bis zu 300 Kameras und 300 Lizenzen. Während dies softwareseitig kein Problem darstellte, brachte es die Notwendigkeit mit sich, mehr in Server und Speicher zu investieren. Dank Virtualisierungstechnik von VMWare konnten die Investitionen jedoch stark begrenzt werden, da hierbei auch die Prozessoren und Ressourcen der über das Werksgelände verteilten PCs und Server genutzt werden.

Ziel erreicht – vorerst

Die gestiegenen Anforderungen konnten mit der Xprotect Enterprise Lösung zügig umgesetzt werden. Nun haben 300 Nissan-Manager Zugriff auf über 300 Kameras namhafter Hersteller wie Axis, Panasonic oder Sony. Alle Kameras sind über das firmeneigene Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz verbunden. Die Nutzer können sich über die Milestone Enterprise Anwendung jederzeit auf ihrem PC-Desktop vergewissern, dass im Werk alles rund läuft und bestimmte Prozesse genau überprüfen.

Die Kameras geben jetzt zudem Einblick in unwirtliche Bereiche des Werks, die vorher nicht überwacht waren, darunter das Innere des Lackiertunnels oder die schweren Stahlpressen. Auch PTZ-Kameras kommen in manchen Bereichen zum Einsatz und können dank der in Xprotect integrierten Kontrollfunktionen problemlos angesteuert werden. Die einzelnen User sind voll flexibel bei der Bestimmung der Speichergrößen und Bildraten – manche Anwendungen werden sogar mit einer Bildfrequenz von bis 50 Bildern pro Sekunde überwacht. Lokale Server beschleunigen den Datentransfer. Das Milestone-System wird von den IT-Spezialisten bei Nissan in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Express-IT verwaltet und gewartet.

Umfassende Integration

Nissan ist sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung des Systems und plant bereits den nächsten Schritt. Milestone Xprotect Enterprise soll zur umfassenden Sicherheitsmanagement-Lösung ausgebaut werden. Die Unternehmenssicherheit ist von der Effizienz und der Qualität der Lösung angetan und möchte sein DVR-basiertes Videosystem ebenfalls durch Xprotect ablösen. Zusammen mit dem Integrator Express-IT will man schon bald 150 analoge Security-Kameras auf dem Firmengelände durch neue IP-Kameras ersetzen. Darunter werden auch zahlreiche HD-Modelle von Panasonic, Axis und Sony sein. Alles Videos werden dann für 28 Tage auf einem eigenen Blade-Server vorgehalten. Künftig wird die Software von Milestone im Nissan-Werk Sunderland also für Sicherheit und Effizienz gleichermaßen sorgen.

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Megapixel IP-Videokameras mit Rundumsicht

Fachartikel aus PROTECTOR 11/2011, S. 39

Größter Pay-TV-Sender Malaysias mit Megapixel-Videolösung

Fernsehtauglich

In der Zentrale von Malaysias größtem Pay-TV-Sender sind Drei- und Acht-Megapixel 360-Grad Panorama-Kameras von Arecont Vision installiert worden. Die Kameras wurden im Astro’s All Asia Broadcast Center aufgebaut und wurden wegen ihrer Bildqualität und hohen Performance in einer Vielzahl von Umgebungen und Anwendungen ausgewählt.

Bild: Arecont
Nummernschilderkennung bei Tag und Nacht an der Parkplatzzufahrt von Astro TV. (Bild: Arecont)

„Diese Installation ist ein hervorragendes Beispiel, wie kosteneffektiv die Arecont Vision Kameras in einer Installation mit unterschiedlichen Anwendungen sein können“, erklärt Becky Zhou, Asia Pacific Sales Director bei Arecont Vision. „Die Bildqualität der Kameras eignet sich ideal zur Nummernschild- und Gesichtserkennung und kann genau so gut für konventionelle Videoüberwachungs-anwendungen im Innen- und Außenbereich genutzt werden.“

Die Megapixelkamera-Installation ermöglicht dem Sicherheitspersonal von Astro, Live- und aufgezeichnete Bilder der Lobby, der Korridore und auch der Fahrzeuge und Personen, die sich in einem Tunnel und auf dem Parkplatz befinden, zu betrachten. Das System wird zentral von einem Hauptkontrollraum aus überwacht. Remote können die Bilder in untergeordneten Kontrollräumen angesehen werden, die über ein Glasfasernetzwerk angebunden sind. Das Design nutzt dabei die Vorteile der Effektivität und Qualität der Megapixelvideos, wie zum Beispiel die Möglichkeit, bei live- und aufgezeichneten Videos zum Betrachten wichtiger Details in eine Szene hineinzoomen zu können.

Das Astro-System besteht aus Arecont Vision AV3105DN Tag/Nacht Netzwerkkameras mit Megavideo-Bildverarbeitung und den Arecont Vision Surroundvideo AV8385 Panoramic View Netzwerkkameras mit je vier Zwei-Megapixelsensoren. Laut Syed Baba bin Mohd Gous vom Errichter Sensorlink basierte die Entscheidung, Megapixelkameras einzusetzen, auf dem Bedarf des Kunden nach einer besseren Bildqualität. Er fügt hinzu: „Die große Auswahl an Megapixelkameras von Arecont Vision machte es uns einfacher, genau die richtige Lösung für unseren Kunden einzusetzen.“

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Netzwerkkameras überwachen Freizeitpark

Fachartikel aus PROTECTOR 11/2011, Visitec dosage S. 30 bis 31

Europa-Park setzt auf Netzwerkkameras

Nervenkitzel in HD

Der Europa-Park in Rust, Deutschlands größter Freizeitpark, überwacht sein Gelände mit Netzwerkkameras von Axis Communications. Der Freizeitpark erneuert derzeit sukzessive die insgesamt etwa 150 Überwachungskameras auf dem über 85 Hektar großen Gelände und hat dafür im Jahr 2011 bereits 30 neue Axis-Kameras aufgestellt.

Die neuen Kameras ließen sich einfach in das Kamera- und Gebäudemanagement integrieren und liefern Bilder in HD-Qualität für den Sicherheitsdienst und Objektschutz. So bleibt der Nervenkitzel der Fahrgeschäfte für die Gäste des Europa-Park ein sicheres Vergnügen.

Bild: Axis/Europa-Park Rust
An der Achterbahn Silverstar ist durch Videokameras für Sicherheit gesorgt. (Bild: Axis/Europa-Park Rust)

Mit mehr als vier Millionen Besuchern im Jahr ist der Europa-Park der mit Abstand größte Freizeitpark in Deutschland und der besucherstärkste saisonale Park weltweit. Für die Sicherheit der Besucher und des gesamten Parks sorgt eine ausgeklügelte Videoüberwachung mit insgesamt mehr als 150 Kameras. Der Europa-Park ersetzt derzeit ältere analoge Kameras nach und nach durch neue Modelle mit höherer Bildqualität und HD-Auflösung. Im Rahmen dieses Projekts wurden im ersten Umrüstungsschritt 30 neue Axis-Kameras verschiedener Modelle im Parkgelände installiert.

Einfache Integration

Wichtigstes Auswahlkriterium für den Europa-Park ist dabei, dass sich die neuen Netzwerkkameras einfach in das Seetec-Videomanagement integrieren lassen. Außerdem legt Deutschlands größter Freizeitpark Wert auf eine hohe HD-Bildqualität. Die weiteren Auswahlkriterien sind abhängig vom Einsatzbereich: So müssen Kameras für den Objektschutz gut steuerbar sein, damit ein möglichst großer Bereich rund um das jeweilige Gebäude überwacht werden kann. Für die Überwachung von Straßenzügen oder den Paradewegen auf dem Parkgelände fällt die Wahl eher auf fest installierte Netzwerkkameras. Unabhängig vom Typ sind die Kameras in die Optik des jeweiligen Fahrgeschäftes eingebunden. So wurde zum Beispiel eine Version in Terrakotta-Wischtechnik geliefert.

Im Leitstand werden alle Sicherheitssysteme über die Gebäudemanagement-Software Winguard von Advancis visualisiert. Integriert sind neben dem Seetec-Videomanagement auch das Brand- und Einbruchmeldesystem sowie die Zutrittskontrolle. Darüber hinaus verarbeitet der Leitstand Störmeldungen und aktuelle Wettermeldungen. Derzeit gibt es rund 30.000 Datenpunkte, bis Ende 2013 sollen es 80.000 sein.

Detailgenaue Bilder

Im Einsatz hat der Europa-Park unter anderem die Axis Q6034-E PTZ-Dome-Kamera, die sich mit HDTV-Auflösung (720p) und 18-fachem optischen Zoom sehr gut für die Überwachung großer Bereiche eignet. Sie lässt sich schnell schwenken und neigen und bietet durch die hohe HD-Bildqualität eine hervorragende Detailgenauigkeit beim Zoomen. Der Gebäudeschutz des Europa-Parks kann sich damit im Fall eines Brand- oder Einbruchsalarms schnell einen ersten Überblick über die tatsächliche Lage vor Ort verschaffen und dann angemessen reagieren.

Als fest installierte Überwachungskamera wählte der Europa-Park unter anderem die Axis P3344 Fix-Dome-Netzwerkkamera aus. Die unauffällige Kamera liefert klare Bilder in HD sowohl am Tag als auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Der Sicherheitsdienst erhält mit diesen Kameras einen guten Einblick in eventuelle Vorkommnisse in den Straßen und Wegen des Parkgeländes. Neben dem Objektschutz unterstützt die Videoüberwachung auch die Verkehrssteuerung auf den Parkplätzen sowie die Außenabsicherung des Geländes.

Wartezeitoptimierung und Energiemanagement

Ein wichtiger Grund für den Einsatz von IP-basierender Videotechnik war der Nutzen, den sie über die Sicherheit hinaus bieten kann. Durch die Einbindung von Analyse-Algorithmen können die Verantwortlichen nun Wartezeiten optimieren und beispielsweise auch das Energiemanagement verbessern. Die zusätzlichen Applikationen funktionieren hier unter extremen Bedingungen: Nicht nur erschweren die wechselnden Lichtverhältnisse die Analyse, auch die großen Menschenmengen und vor allem die Vibrationen an den Fahrgeschäften wirken sich hinderlich aus. Durch akribische Programmierung und Justierung konnte der Integrator dennoch den Anforderungen gerecht werden.

Insgesamt verzeichnet der Europa-Park nach eigenen Angaben wenig Kriminalität. Dank der Videoüberwachung sind nun aber auch Delikte, wie Taschendiebstahl oder der Verkauf von gefälschten Tickets vor und auf dem Gelände, rückläufig.

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IP-Videomanagement für JVA Lenzburg

Fachartikel aus PROTECTOR 11/2011, S. 28 bis 29

Zentralgefängnis mit IP-Videomanagement

„Für die Zukunft gerüstet“

Still und geheimnisvoll liegt er da, der flache, rechteckige Betonkörper. Nur schon seine Größe flößt Respekt ein. Man nähert sich der sechs Meter hohen Mauer mit der stählernen Drehtür und weiß: Nicht nur, wer schon drin ist, wird gefilmt. Im neuen Zentralgefängnis von Lenzburg überwachen doppelt so viele Kameras als Mitarbeiter das Leben hinter und vor den Gittern. Sie sind Teil einer Videoanlage, die nach neuesten Erkenntnissen konzipiert und installiert wurde.

Bild: Milestone
Luftansicht der JVA Lenzburg. (Bild: Milestone)

8.800 Quadratmeter Gebäudegrundfläche und aktuell 107 Gefängnisplätze: Das sind die Zahlen des derzeit modernsten Gefängnisses der Schweiz, das am 29. April 2011 nach zweieinhalbjähriger Bauzeit eröffnet wurde. Die Wahl der am Bau und am Sicherheitskonzept beteiligten Unternehmen trafen die Auftraggeber mit großer Sorgfalt.

Überzeugendes Konzept

Mit dem überzeugenden Konzept einer netzwerkbasierten Videoüberwachungslösung mit Produkten von Panasonic und Milestone gewann Milestone-Integrationspartner Siaxma AG in der Submissionsphase im Dezember 2009 das Vertrauen der Verantwortlichen für die Sicherheit des Zentralgefängnisses und erhielt im Februar 2010 den Auftrag, das Projekt umzusetzen. Bei der Planung konnte die Siaxma AG auch auf das langjährige Know-how von Milestone Solution Partner John Lay Electronics zählen. So konnte den Fachleuten der Gefängnisleitung gezeigt werden, welche Vorteile eine IP-Videoüberwachungslösung gegenüber der ursprünglich vorgesehenen Analog-Technologie mit sich bringt: flexiblere Bedienung, bessere Bildqualität, einfaches Konfigurieren durch den Anwender und vielfältige Ausbaumöglichkeiten.

Umfangreich vernetzt

Im Juni 2010 wurde im Zentralgefängnis Lenzburg ein hochmodernes, netzwerkbasiertes Überwachungssystem mit 72 Fix- und acht Schwenk-Neige-Dome-Kameras von Panasonic und der Videoüberwachungs-Software Xprotect Enterprise von Milestone installiert. Die Videoüberwachung wurde mit der vorhandenen Zutrittskontrolle, der Gegensprechanlage sowie dem Sicherheitsleitsystem vernetzt. Meldet sich zum Beispiel jemand von einer der Gegensprechstellen oder öffnet an einem neuralgischen Ort eine Türe, wird das Bild der entsprechenden Kamera sofort am Monitor angezeigt. Diese „On-Demand“-Funktion erleichtert die Arbeit in der Steuerzentrale, vor allem während der Nacht, wenn nur ein Vollzugsangestellter Dienst hat.

Bild: Milestone
Leitstand mit individuell anpassbarer IP-Videomanagemet-Software. (Bild: Milestone)

Des Weiteren spart sie Speicherplatz und gewährleistet trotzdem eine lückenlose Rückverfolgung der Ereignisse. Statt der geforderten vier werden die Bilder jeder Kamera sogar bis zu sieben Tage lang gespeichert. Die enormen Datenmengen lagern auf zwei Servern von Pivot3, die speziell für diese Anwendung ausgelegt sind. Ein dritter Server läuft zur Sicherheit redundant mit. Der Pivot3-Server speichert erst dann, wenn die Kamera eine Bewegung registriert, wobei auch die letzten 20 Sekunden vor dem effektiven Ereignis aufgezeichnet werden.Der Grundrissplan im Milestone Smart Client ist in Zonen unterteilt. Alle Kamerastandorte sind miteinander verlinkt und per Mausklick ansteuerbar.

Individuelle Konfigurationen

Es wurden die Kameramodelle von Panasonic installiert, die sich dank ihrer Bildqualität und Robustheit (vandalensicher) für den Innen- und den Außenbereich eignen. Dazu kamen acht PTZ-Kameras, die mit einem Joystick über die Milestone Client-Software beliebig gesteuert werden können. Sämtliche Kameras liefern Videostreams mit H.264-Kompression und nutzen die Vorteile der „Super Dynamic“-Technologie von Panasonic für beste Bilder und Kontraste. Im Außenbereich erlauben Infrarot-Scheinwerfer auch die Überwachung und Aufzeichnung in der Nacht. Die wichtigsten Kameras lassen sich via Kurzwahl über die Tastatur aufschalten, wobei mehr als 20 Fixeinstellungen definiert werden können.

Die Schwenk- und Zoombewegungen der Kameras können wahlweise über den Joystick oder die Maus ausgeführt werden. Die Milestone-Software erlaubt es, dass individuelle Konfigurationen flexibel vorgenommen werden können. Das Gefängnis wurde etappenweise in Betrieb genommen. Mit der flexiblen Lösung konnte das System optimal auf die wechselnden Bedingungen eingestellt werden.

Reibungslose Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnerfirmen verlief reibungslos. Christian Harder, stellvertretender Sicherheitschef und Sicherheitsinstruktor der Justizvollzugsanstalt Lenzburg ist voll des Lobes. „Die Anlage läuft seit der Inbetriebnahme effizient und auf sehr hohem Niveau. Wir sind mit der Bildqualität sehr zufrieden und schätzen es, dass wir die Ansichten und Bildaufschaltungen selbstständig konfigurieren können. Zudem lassen sich speziell für den Gefängnisablauf zugeschnittene Monitoransichten zusammenstellen. Auch für die Zukunft sind wir gerüstet, denn das System kann an die Veränderungen des Gefängnisses flexibel angepasst werden.“

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Elbfähre überträgt Videobilder per UMTS Mobilfunk

Fachartikel aus PROTECTOR 11/2011, S. 22 bis 23

Elbfähre mit IP-Videolösung

Entspannt ankommen

Die Fährverbindung zwischen dem niedersächsischen Wischhafen und dem schleswig-holsteinischen Glücksstadt ist die nordwestlichste Elbquerung für Kraftfahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger. Der Fährbetrieb besteht seit 1919 und wird bereits in dritter Generation von den Familien Both, Harttermann und Lorenzen betrieben. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter und befördert auf vier Großfähren über 7.000 Fahrzeuge pro Jahr.

Bild: Basler
(Bild: Basler)

Besonders in den Sommermonaten ist die 25-minütige Verbindung beliebt bei Touristen und Ausflüglern auf dem Weg in den Urlaub. Auch als Alternativroute zum häufig überlasteten Elbtunnel bietet sich die Fährüberfahrt an. Bei normalem Verkehrsaufkommen legen die Fähren auf jeder Seite zweimal stündlich ab, in Stoßzeiten werden drei Verbindungen pro Stunde angeboten.

Wirksame Verkehrsflussanalyse

Um die Passagiere gerade in Hauptverkehrszeiten effizient übersetzen zu können, benötigt der Fährbetrieb ein sinnvolles Konzept zur Verkehrsflussanalyse. Dadurch soll zu jeder Zeit ermittelt werden können, wie viele Fahrzeuge sich auf dem Weg zum Fähranleger befinden. Der Fährbetreiber beschloss daher, die Zufahrtsstraße zum Anleger in Glücksstadt mit Kameras auszustatten und wandte sich an die Firma Thiele Hauselectronic, die seit über 20 Jahren Sicherheitssysteme plant und errichtet. Sie sollte ein geeignetes System aus Kameras, Servern und Netzwerkinfrastruktur für die Elbfähre Glücksstadt Wischhafen definieren.

Nach Evaluierung mehrerer Kameramodelle durch Thiele Hauselectronic beschloss der Fährbetrieb, Basler IP-Kameras einzusetzen. Torsten Faasch, Vertriebsmitarbeiter der Firma Thiele Hauselectronic, riet zu einer BIP-D1300c-dn Megapixelkamera, da sie über ein wetter- und schlagfestes Kuppelgehäuse verfügt und sich daher ideal für den Einsatz im Außenbereich eignet. Außerdem war die integrierte Tag/Nacht-Funktion ein wichtiges Entscheidungskriterium, da natürlich auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine Kontrolle des Verkehrsflusses stattfinden soll. Durch den in der Basler IP-Kamera verwendeten CCD-Sensor wird dabei eine in jeder Beleuchtungssituation optimale Bildqualität gewährleistet – sogar bei etwa durch Autoscheinwerfer verursachtem Gegenlicht.

Paarweise

Zur Installation der Kameras wurden im Abstand von einigen hundert Metern Befestigungsmasten aufgestellt. Um einen möglichst langen Straßenabschnitt überblicken zu können, wurden die insgesamt acht Basler IP-Kameras jeweils paarweise an den Masten angebracht und im 180-Grad-Winkel zueinander ausgerichtet.

Als Serverlösung wählte Faasch ein Videogateway „Camserver 2c“ der wie Basler ebenfalls in Schleswig-Holstein ansässigen Firma Heitel. „Basler und Heitel haben mich einfach mit ihren Produkten ‚Made in Germany‘ überzeugt“, sagt Faasch. „Die Installation lief völlig reibungslos und bei Fragen standen mir kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.“Mithilfe des Heitel Videogateways ist es dem Fährbetrieb nun möglich, sich die Kamerabilder direkt per UMTS anzusehen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Optimierung der Fährkapazitäten zu treffen.

„Die Lösung, die wir mit Herrn Faasch erarbeitet haben, hat unsere Erwartungen, gerade in Bezug auf die Bildqualität, mehr als erfüllt“, resümiert Hildegard Both-Walberg, Geschäftsführerin der Elbfähre Glückstadt Wischhafen. „Durch die Installation der IP-Kameras sind wir jetzt in der Lage, die momentane Verkehrslage weiträumig zu beobachten. Wir können so bei hohem Verkehrsaufkommen rechtzeitig reagieren und aktuelle Verkehrsnachrichten herausgeben.“

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Analoge Kameras in Netzwerke integrieren

Fachartikel aus PROTECTOR Special Videoüberwachung 2011, S. 49 bis 51

Analoge Kameras mit Encodern migrieren

Bindeglied zwischen den Welten

Immer mehr Unternehmen steigen auf netzwerkbasierte Systeme um – das macht analoge Systeme über kurz oder lang zu Auslaufmodellen. Das bedeutet aber nicht, dass man sofort auf die einstmals beträchtliche Investition verzichten muss. Um die Lücke zwischen analoger und netzwerkbasierter Welt sanft zu schließen, bietet sich der Video-Encoder als geeignete Lösung an.

Bild: Axis
(Bild: Axis)

IP-Kameras bieten zahlreiche Vorteile: Megapixel- und HDTV-Netzwerkkameras sorgen für hochqualitative, detailreiche Bilder; integrierte Prozessoren liefern Rechenleistung für Videoanalytik, was Videoanalysen auf den Kameras ermöglicht; Power-over-Ethernet (PoE) bietet eine einfache Art der Spannungsversorgung; und via Internet Protokoll (IP) kann man auch aus der Ferne auf die Überwachungsbilder zugreifen. Außerdem: IP-basierte Videoüberwachungsanlagen sind skalierbar und können leicht erweitert werden.

Doch wie lassen sich analoge Kameras auf ein IP-Netzwerk migrieren, um auch mit ihnen diese Vorteile zu nutzen oder die gesamte Anlage schrittweise zu migrieren? Ein geeigneter Vermittler beider Welten ist der Video-Encoder. Er wandelt das analoge Videosignal in ein digitales, das je nach Model in M-JPEG, MPEG-4-Part-2 oder H.264 komprimiert wird und über den Netzwerkanschluss abgerufen werden kann. Mit Video-Encodern lassen sich so also die Investitionen in ältere Kameras schützen. Vor allem PTZ-Dome-Kameras und Kameras, die in spezieller Gehäusetechnik verbaut oder schwer zugänglich sind, können so auch mit einer Netzwerkanlage weiter – und noch besser – genutzt werden.

Flexible Lösung, einfache Installation

Die Installation des Video-Encoders ist relativ einfach: Die analoge Kamera wird an den Composite-Video-Eingang des Video-Encoders angeschlossen und dieser über seinen Netzwerkanschluss an das IP-Netzwerk. Damit der Video-Encoder über das IP-Netzwerk angesprochen werden kann, braucht er eine gültige IP-Adresse, die in der Regel automatisch über DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) bezogen wird. Sollte im Netzwerk kein DHCP-Dienst verfügbar sein, so muss die IP-Adresse manuell vergeben werden. Das erfolgt in der Regel über ein vom Hersteller mitgeliefertes Tool.

Mit den Anschlüssen an den Video-Encoder und an das Netzwerk sind bereits alle Voraussetzungen erfüllt, um das Bild der analogen Kamera über das IP-Netzwerk abzurufen. Am einfachsten geht das über einen Standard-Webbrowser. Bei einer Installation mit mehreren Kanälen, wird in der Regel ein VMS (Videomanagement-System) eingesetzt, das sich als Software-Lösung auf Rechner mit Standardbetriebssystem installieren lässt. Das VMS bietet eine professionelle Live-Bildbetrachtung für mehrere Kanäle in verschiedenen Ansichten. Außerdem kann man damit Videos speichern oder einfach nach ihnen suchen. Hierzu gibt es verschiedene Lösungen auf dem Markt, die in der Regel IP-Kameras/Video-Encoder verschiedener Hersteller unterstützen. Das VMS läuft auf normalen PCs oder Serverplattformen – deren Performance hängt von der Anzahl der Kanäle ab. Die Speicherkapazität richtet sich nach der Anzahl der Kanäle, der Bildrate und der benötigten Speicherdauer.

Netzwerkkabel statt Koaxialleitung

In einem IP-basierten Videoüberwachungssystem werden die Videobilder über das Netzwerkkabel übertragen, wobei als Netzwerktopologie eine Sternförmige Verkabelung genutzt wird. Als aktive Verteiler fungieren Ethernet-Switche, die über mehrere 10/100-Megabit/Sekunde-Anschlüsse verfügen – die in der TP-Variante auch als PoE-Spannungsquelle dienen können – und ein oder zwei 1000-Megabit/Sekunde-Uplink-Anschlüsse haben.

Bild: Axis
Video-Encoder-Racks bieten eine zentrale Migrationslösung. Im Bild ein Rack mit 14 Einschubplätzen, was zusammen mit einem Sechs-Kanal Video-Encoder-Blade einen Video-Encoder mit bis zu 84 Kanälen ergibt. (Bild: Axis)

Die Switche werden jeweils in einem Radius von zirka 60 bis 80 Meter zu den Kameras installiert, sodass diese an über 100 Meter lange Kabelsegmente angeschlossen werden können. Über die Kabelsegmente werden die Videodaten übertragen. Bei Nutzung eines TP-Kabels kann darüber auch die Kamera/der Video-Encoder mit Spannung versorgt werden.Den Kern dieser Netzwerkinfrastruktur bilden Backbone-Switche mit einer Vielzahl von 1000-Megabit/Sekunde-Uplink-Anschlüssen, an denen die einzelnen Switche und das VMS angeschlossen werden. Der Ethernet-Standard (IEEE 802.3) beschreibt als Übertragungsmedium entweder TP-Kabel oder Glasfaserkabel, bei denen je nach Qualität und Ausführung verschiedene Datenraten realisiert werden können.

Skarlierbarkeit und Flexibilität

Video-Encoder werden mit einer unterschiedlichen Kanalanzahl angeboten, so gibt es Geräte mit einem, vier oder sechzehn Kanälen. Darüber hinaus gibt es modulare Systeme, mit denen sich Einheiten mit einer größeren Kanalanzahl einrichten lassen. Großer Vorteil der Video-Encoder ist die Tatsache, dass die gesamten Performance-Anforderungen auf diese verlagert werden. Das betrifft nicht nur die Videokomprimierung selbst, sondern auch eventuelle Rechenleistung für Ereignissteuerung und Videoanalytik, die wie bei Netzwerkkameras direkt auf dem Gerät ausgeführt werden kann. Damit entfällt, wie sonst üblich bei analogen Systemen, der Bedarf an Rechenleistung in der zentralen Instanz, auf denen die Videoströme zusammenlaufen. Somit lässt sich mit Hilfe von Video-Encodern die Migration sehr flexibel durchführen und in der Kanalanzahl einfach skalieren.

Zentral oder dezentral?

Bei der Migration von analogen Kameras mittels Video-Encoder gibt es einen zentralen oder einen dezentralen Ansatz. Beim zentralen Ansatz wird der Video-Encoder an der Stelle platziert, wo vorher die analogen Leitungen zusammengelaufen sind, also dort wo etwa die analoge Kreuzschiene installiert war. Dafür bieten sich Video-Encoder-Rack-Lösungen an: modulare Systeme, die aus einem 19-Zoll-Rack bestehen, die eine bestimmte Anzahl von Einschubplätzen für Video-Encoder-Blades aufweisen. Für diese Racks gibt es wiederum Blades, die jeweils vier bis sechs analoge Eingänge haben.

Bild: Axis
Stand-alone Video-Encoder mit ein bis vier Kanälen für den dezentralen Migrationsansatz. (Bild: Axis)

Bei einer geringen Anzahl von Kameras bietet sich der Einsatz von Stand-alone-Geräten an, die in der Regel ein bis vier analoge Eingänge aufweisen. Die Ein-Kanal-Varianten sind auch für den dezentralen Einsatz interessant, wo der Video-Encoder in unmittelbarer Nähe der analogen Kamera platziert wird. Diese Lösungen lassen sich oft via PoE mit Spannung versorgen und bieten teilweise auch einen 12-VDC-Ausgang, über den die analoge Kamera mit bis zu fünf Watt Leistung versorgt werden kann. Dadurch entfällt am Installationsort der Kamera die Notwendigkeit für die Bereitstellung einer herkömmlichen Spannungsversorgung und der Video-Encoder sowie die Kamera können gegen einen Ausfall der Spannungsversorgung abgesichert werden, was beispielsweise bei Sabotage-Akten der Fall sein kann.

Auch analoge PTZ-Kameras vollfunktionsfähig ins Netz

Doch wie funktionieren analoge PTZ-Dome-Kameras in der IP-Welt? Die Antwort: Die meisten Video-Encoder haben eine serielle Schnittstelle, über die der analoge PTZ-Kopf angeschlossen werden kann. Will man diesen über das Netzwerk ansteuern, benötigt man Treiber, die der Video-Encoder-Hersteller für verschiedene PTZ-Protokolle als Download bereitstellt. Den Treiber muss man dann nur noch auf dem Video-Encoder installieren, um die analoge PTZ-Kamera über das IP-Netz ansteuern zu können. Die PTZ-Ansteuerung erfolgt dann wie bei den Netzwerkkameras. Für die Migration von analogen PTZ-Dome-Kameras sollte man also im Vorfeld immer prüfen, ob der Video-Encoder-Hersteller einen entsprechenden Treiber liefern kann.

Unicast, Multicast

Aber können die Bilder auch ohne Kreuzschiene auf verschiedenen Monitoren angesehen werden? Die Antwort: Die Video-Encoder können in der Regel via Multi-Streaming-Fähigkeit gleichzeitig mehrere Videoströme liefern und das sogar in unterschiedlichen Varianten (zum Beispiel in M-JPEG und H.264 in verschiedenen Bildraten). Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Videos über das Netzwerk entweder als Unicast oder Multicast abzurufen.

Unicast bedeutet, der Video-Encoder liefert jedem Endgerät (Workstation zur Live-Bildbetrachtung oder Server zur Bildaufzeichnung) einen eigenen Videostream. Mit jedem zusätzlichen Endgerät wird der Video-Encoder mehr belastet, ebenso wie die Netzwerkanbindung zwischen Encoder und Switch. Beim Multicast sendet der Video-Encoder hingegen einen Video-Stream an einen Multicast-fähigen Switch, der wiederum den Videostrom an alle Endgeräte weiterleitet. Vorteil: Der Video-Encoder und die direkte Netzwerkverbindung zum Switch werden so nur einmal belastet. Das ist vor allem für große Projekte interessant, bei denen eine große Anzahl von Endgeräten zeitgleich auf die Video-Encoder zugreift.

Jörg Rech, Team Leader Training Middle Europe bei der Axis Communications GmbH

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Digitale Videoüberwachung in Bus und Bahn

Fachartikel aus PROTECTOR 5/2011, S. 40 bis 41

Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr

Sicherheit für Mensch und Maschine

In Zeiten durch Graffiti oder Zerstörung beschädigter, älterer S-Bahnen oder auch Busse im allgemeinen öffentlichen Nahverkehr sind neue Wagen immer häufiger mit Überwachungskameras ausgestattet, um Verschmutzungen oder auch andere Vorfälle zu verhindern oder für eine Strafverfolgung zu dokumentieren. Neben Abschreckung soll mit dem Einsatz von Überwachungskameras den Fahrgästen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt werden.

Bild: Levelone

(Bild: Levelone)

Wie bei allen anderen aktuellen Überwachungsszenarien stellt sich auch hier die Frage der technologischen Umsetzung. Dank bewährter analoger und höher entwickelter digitaler Überwachungstechnologie stehen zwei grundlegend verschiedene Technologien zur Verfügung, wobei der Siegeszug digitaler Videoüberwachungstechnologie durch zahlreiche Vorteile, wie etwa höhere Auflösungen, weniger Installationsaufwand durch weniger Kabel, Remote-Zugriff und auf lange Sicht geringere Kosten, nicht mehr aufzuhalten ist.

Qualität entscheidend

Ein Überwachungssystem ist im ersten Schritt von der Qualität der Überwachungskameras abhängig. Im zweiten Schritt ist die genutzte Netzwerk-Infrastruktur von ähnlicher Bedeutung, da hierdurch zahlreiche Funktionen erst möglich werden.

Üblicherweise werden heute zur professionellen Überwachung Megapixelkameras verwendet. Auf dem Markt behaupten sich momentan Zwei-Megapixelkameras, die mit Auflösungen von bis zu 1080p (1.920 mal 1.080 Pixel) arbeiten. Bei diesen hohen Auflösungen werden in der Regel 15 Bilder/Sekunde erreicht, die den professionellen Überwachungsansprüchen in diesem Bereich genügen. Moderne H.264-Kompression senkt das Datenaufkommen im Netzwerk und behält gleichzeitig eine hochwertige Videoqualität bei, die dem Vorgängerformat MPEG-4 mindestens ebenbürtig ist. In Zügen und Bussen werden Dome-Kameras verwendet, die optional auch mit vor Vandalismus geschützten Gehäusen ausgestattet werden können.

Strom übers Netzwerkkabel

Abhängig von der Anzahl der verwendeten Überwachungskameras wird ein IP-Netzwerk „hinter“ den Überwachungskameras aufgebaut. Netzwerke stellen bekannterweise die grundlegende und notwendige Infrastruktur für IP-Kameras zur Verfügung. Darüber hinaus beginnt sich die Power over Ethernet (PoE)-Technologie immer mehr am Markt durchzusetzen. Die Vorteile von PoE – der Stromversorgung der Endgeräte via Cat.5-Patchkabel – liegen dabei auf der Hand:

Es werden zum Beispiel keine Netzteile für die Endgeräte benötigt, da die Stromversorgung zentralisiert vom Switch übernommen wird. Für PoE existieren derzeit zwei Standards: 802.3af und 802.3at. Nach 802.3af werden bis zu 15,4 Watt pro Patchkabel auf 100 Metern Maximaldistanz vom Switch zur Kamera übertragen. Dies reicht aus, um die meisten Dome-Kameras mit Strom zu versorgen. Der neue Standard 802.3at kann bis zu 60,0 Watt übertragen.

Abhängig davon, ob ein Fast-Ethernet- oder Gigabit-Ethernet-Netzwerk genutzt werden soll, werden entweder die vier ungenutzten Adern des Patchkabels (Fast Ethernet) zur Stromübertragung genutzt oder aber Strom und Daten zeitgleich über alle acht Adern übertragen (Gigabit Ethernet). Letzteres Verfahren ist aus technischer Sicht deutlich schwieriger zu realisieren, weswegen Gigabit-PoE-Lösungen deutlich teurer als Fast-Ethernet-Komponenten sind.

Speichermöglichkeiten

Die Überwachungsbilder und -videos von IP-Kameras werden in den meisten Fällen auf einem NVR oder einer NAS gespeichert. Es existieren auf dem Markt zahlreiche Lösungen, die für den portablen Einsatz in öffentlichen Verkehrsmitteln ausgelegt sind.

Ein NVR bietet neben der Speichermöglichkeit gleichzeitig noch eine Software an, mit der die Überwachung koordiniert und gesteuert werden kann. Eine moderne Überwachungssoftware verfügt darüber hinaus über zahlreiche Features, die die Überwachung erleichtern. So ist es zum Beispiel möglich, Manipulationsversuche an den Kameras zu erkennen und einen Alarm auszulösen. Des Weiteren zählen die Erkennung fremder Objekte, die Entfernung von bestimmten Objekten oder Zählfunktionen zu den gängigen Features.

NVR-Systeme können 16 Kameras – manche auch durch eine Spezialsoftware bis zu 256 IP-Kameras – einbinden und steuern. Via integriertem 3G-Modem im Netzwerk des öffentlichen Verkehrsmittels ist es auch möglich, per Fernzugriff (Internet) auf das Überwachungssystem zuzugreifen. Im Ernstfall kann sich die Zentrale eines Anbieters für öffentliche Verkehrsmittel direkt in das Überwachungsnetzwerk einloggen und abhängig vom Ereignis entsprechende Maßnahmen einleiten.

Die größtmögliche Flexibilität wird über den Einsatz einer mobilen Applikation erreicht, die auch Levelone im Portfolio hat. Somit ist es via Smartphone möglich, bis zu acht Kameras eines Überwachungssystems darzustellen. Die Levelone-App mit dem Namen „iCamSecure“ ist ab sofort kostenfrei im App-Store verfügbar.

Funktionale Switch-Infrastruktur

Die meisten der neuen Überwachungskameras bieten einen lokalen SD-/SDHC-Speicherkartenslot. Sollte es zu einem Netzwerkausfall kommen, gehen die Überwachungsdaten dennoch nicht verloren. Somit ist die Speicherung von bis zu 32 Gigabyte Videomaterial möglich.

Überwachungssysteme in öffentlichen Verkehrsmitteln bestehen also nicht nur aus Überwachungskameras, sondern auch aus einer funktionalen Switch-Infrastruktur. Es ist absehbar, dass Überwachungskameras im ÖPNV immer häufiger eingesetzt werden. Der Sprung von der analogen zur digitalen Überwachungstechnologie ist in die Wege geleitet, so dass diese Systeme mit maximaler Flexibilität und Verfügbarkeit eingesetzt werden können.

Christian Stiewe, Technisches Produkt Marketing, Levelone – Digital Data Communications GmbH

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Videoüberwachung via IP im Kaufhaus

Fachartikel aus PROTECTOR 11/2010, S. 32

Hochauflösende Bilder im Kaufhaus

Ladendiebe im Blickfeld

Hochauflösende Netzwerkkameras schrecken im Traditions-Kaufhaus Stackmann in Buxtehude Langfinger ab – oder überführen sie dank detaillierter Aufnahmen.

Bild: Mobotix
63 Kameras sorgen im Traditions-Kaufhaus Stackmann in Buxtehude für Sicherheit. (Bild: Mobotix)

Im Jahre 1919 gründete Ernst Stackmann in der Langen Straße in Buxtehude sein Kaufhaus mit Textilien und Konfektionskleidung. Hier ist heute noch der Stammsitz des inzwischen zum traditionsreichen Bestandteil der Buxtehuder Altstadt gewordenen Familienunternehmens.

Die Geschäftsleitung hat es nunmehr in der dritten Generation verstanden, den sich ständig verändernden Anforderungen im Einzelhandel gerecht zu werden. Heute leben über 300 Mitarbeiter die Firmenphilosophie „Dem Kunden ein hochqualitatives umfangreiches Angebot kompetent und freundlich bereitstellen!“

Dass sich traditionelle Kaufmannstugenden und ein Gespür für den Zeitgeist hervorragend ergänzen, spürt der Besucher beim Betreten des Kaufhauses sofort: Nach Warengruppen strukturierte Abteilungen mit aufmerksamen, unaufdringlichen Mitarbeitern und einem Kinderhort, in dem die Eltern ihren Nachwuchs wohl aufgehoben wissen.

Ein informativer Internetauftritt mit aktuellen Angeboten und einem virtuellen Modejournal runden das Bild ab. Vielleicht lässt die Einbeziehung von Hase und Igel in eine gegossene Metallplatte mit dem Namen Stackmann in der Kaufhausaußenwand die Deutung zu, dass man wie im gleichnamigen Buxtehuder Märchen, den „großen“ Hasen in der Branche als pfiffiger Igel immer einen Schritt voraus sein will.

Kostenfaktor Ladendiebstahl

Wettbewerbsfähigkeit im Einzelhandel setzt heute eine strenge Kostenkontrolle in allen Bereichen voraus. Einer der größten Kostenfaktoren ist der Ladendiebstahl. Bekommt ein Händler dieses Massenphänomen nicht in den Griff, muss er den Wert der entwendeten Waren in sein allgemeines Preisniveau einrechnen, was zu höheren Preisen und damit abnehmender Wettbewerbsfähigkeit führt.

Zur Vorbeugung von Ladendiebstahl gibt es zahlreiche Methoden. Neben einer übersichtlichen Warenpräsentation und elektronischen Warensicherungsetiketten hat sich die Videoaufzeichnung als besonders wirkungsvoll erwiesen. Allerdings ist es mit dem „sturen“ Speichern von Kamerabildern nicht getan. Die Flut an Videomaterial ohne die Möglichkeit einer elektronisch unterstützten Analyse ist viel zu aufwändig und führt nicht zum gewünschten Ergebnis.

Stackmann ließ sich durch den Präventivberater der Polizei informieren und erhielt die Empfehlung für ein intelligentes Kamerasystem mit der Möglichkeit der Täternachverfolgung. Dies ist eine besonders gute Waffe gegen Bandendiebstähle.

Überzeugende Technologie

Auf der Suche nach einem geeigneten Systemanbieter schauten sich die Geschäftsleitung und EDV-Leiter Harald Uhlendorf auf der Cebit um. Am Mobotix-Stand verdichtete sich schnell ihr spontaner Eindruck, dass sie hier die Lösung ihres Problems finden würden. Im Nachgang zu diesem Messebesuch nahm Matthias Klindworth von der Hamburger Niederlassung des Mobotix-Partners ADS Networks Kontakt mit Stackmann auf und erstellte nach einer gründlichen Bedarfsanalyse vor Ort ein differenziertes Angebot.

Zur Auftragserteilung führten neben der qualifizierten Beratung zahlreiche technologisch begründete Gesichtspunkte, die für die Mobotix-Lösung sprachen: Brillante, hochaufgelöste Bildqualität, minimierte Datenlast durch umfassende Möglichkeiten der Datenvorverarbeitung, Ereignisdetektion in der Kamera und Kompression der Datenstreams, Integration der Kameras in das ohnehin vorhandene IP-Datennetzwerk, Einsatz von Standard-PCs als Videoserver, lizenzfreie Leitstandssoftware MxControlcenter, Erweiterungen und Modifikationen problemlos auch in Eigenregie sowie ein geringer Energieverbrauch sind nur Auszüge der Funktionalitäten.

In das dezent-ansprechende Gehäuse der überwiegend als Half-Dome-Deckenkamera eingesetzten D12-Modelle sind zudem ein Passiv-Infrarot-Bewegungsdetektor, Mikrofon und Lautsprecher integriert, was als Zusatznutzen die Attraktivität des Mobotix-Konzepts weiter steigert.

ADS Networks unterstützte bei der Planung, Erstmontage und Vorkonfiguration sowie der Inbetriebnahme des Kamerasystems. Support wird wegen der enormen Anlagenzuverlässigkeit von ADS-Networks-Mitarbeiter Matthias Klindworth nur bei Bedarf und nicht über einen Wartungsvertrag geleistet. Bei Softwareproblemen ist dazu meist noch nicht einmal ein Besuch vor Ort erforderlich, sondern ein Fernzugriff als Administrator genügt. Das trägt zu den geringen mit Erwerb, Errichtung und Betrieb verbundenen Gesamtkosten der Investition bei.

Prävention statt Strafe

Insgesamt 63 Kameras sichern die Verkaufsräume. Dabei wird kein Wert auf deren möglichst unauffällige Anbringung gelegt. Vielmehr soll der Kunde vor Betreten des Kaufhauses durch Schilder auf die Kameraüberwachung hingewiesen werden.

Bild: Mobotix

Ziel der Videoüberwachung ist die Prävention, deshalb sind die Kameras bewusst auffällig montiert. (Bild: Mobotix)

Schließlich ist das primäre Ziel nicht das Erwischen eines Diebes, sondern die Vermeidung des Diebstahls. Wird dieser trotz Warnhinweises verübt, dann hat sein Verursacher allerdings schlechte Chancen. Selbst wenn er nicht „in flagranti“ ertappt wird, kann er mit einer zeitlichen Verzögerung über die Auswertung des aufgezeichneten Videomaterials erkannt werden.

So wurden schon zahlreiche Diebe nachträglich von Polizeibeamten durch Videorecherchen identifiziert. Als besonders hilfreich hat sich die Megapixelauflösung der Kameras erwiesen. Sie ermöglicht stets die volle Bilderfassung und ein virtuelles Pan, Tilt und Zoom (Schwenken, Neigen und Vergrößern) im hochaufgelösten Bildmaterial. Eine erhöhte Erfassungsrate der Diebstähle mit weniger Kameras im Vergleich zu herkömmlichen Kameraüberwachungssystemen ist die Folge.

Auf den Geschmack gekommen

Die überaus positiven Erfahrungen mit der Kameratechnologie haben zu vielen weiterführenden Ideen geführt. So wurde das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haupthaus gelegene Intersport-Kaufhaus mit Glasfaserkabel zu minimalen Kosten an den zentralen Überwachungsserver angebunden.

In Zukunft sollen die Ausleuchtung weiter detailliert und das kaufhauseigene Parkhaus in das Sicherheitskonzept einbezogen werden. Übrigens wird der Spielbereich der kaufhauseigenen Kinderkrippe auch von den Kameras gesichert, damit sich die Eltern beruhigt ihren Einkäufen widmen können.

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