Neue Technologie an Bord: HD-TVI

HD-TVI bedeutet Full-HD-Videosicherheit auf analoger Basis zu analogen Preisen. Die neuen eneo COAXIZE HD-TVI-Kameras und Rekorder erweitern diese Vorteile um technologische Interoperabilität und Funktionalitäten für einfache Installation und Inbetriebnahme.

 

Technologische Diversität prägt die Videosicherheitsbranche. Dass trotz beeindruckender Wachstumsraten des IP-Segments nichts auf die Entstehung einer digitalen Monokultur hindeutet, liegt nicht zuletzt daran, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen den Umstieg auf IP scheuen. Denn die hierfür erforderliche Sanierung der analogen Bestandsverkabelung geht ins Geld. Darum sind gerade hier technologische Lösungen gefragt, die auf der vorhandenen Koaxverkabelung aufsetzen und hinsichtlich Bildauflösung in der Megapixel-Liga mithalten können. Noch interessanter wird es, wenn die entsprechenden Kameras und Rekorder zu so günstigen Preisen zu haben sind wie Analogprodukte. Wie im Fall von HD-TVI.

 

Technologische Vorteile

„High Definition Transport Video Interface“, kurz HD-TVI, ist eine relativ neue Technologie. Das Signal zeichnet sich durch eine hohe Toleranz gegen elektromagnetische Einflüsse und hochauflösendes Echtzeit-Video mit Signalreichweiten von bis zu 500 Metern aus. Latenz- und artefaktfrei. Dabei werden das HD- bzw. Full-HD-Videosignal, Audio und PTZ-Steuerung über die analoge Bestandsverkabelung übertragen. Die komplette oder teilweise Umrüstung einer CCTV-Installation auf HD-TVI erfolgt nach dem einfachen, zeit- und geldsparenden Plug-and-Play-Prinzip.

 

HD-TVI + Easy Installation = eneo COAXIZE

HD-TVI verbindet also die Robustheit und Wirtschaftlichkeit analoger Videotechnik mit Megapixelauflösung. Sei es als rein auflösungstechnisches Upgrade, sei es als Etappenlösung im Rahmen des schrittweisen Umstiegs von Analog zu Digital oder als echte analoge Alternative zu IP. Vielversprechende Optionen, angesichts der immer noch nennenswerten Verbreitung koaxbasierter CCTV-Installationen und ein Potenzial, das nur darauf wartet, gehoben zu werden. Und genau das ist das Ziel, das eneo erklärtermaßen mit seiner neuen HD-TVI-Sparte eneo COAXIZE verfolgt. Wobei bei den eneo COAXIZE­ Kameras und Rekordern die markenspezifischen errichterfreundlichen „Easy Installation“-Features für schnelle Montage und einfache Inbetriebnahme zu den technologischen Vorteilen von HD-TVI hinzukommen.

 

Verwaltung über eine einheitliche Oberfläche

Neben der Errichterfreundlichkeit ist in der lösungsorientierten Produktphilosophie des Herstellers die Interoperabilität der verschiedenen Videotechnologien von zentraler Bedeutung. Bisher löste die Integration digitaler und analoger eneo Produkte durch die Videomanagement-Software iRAS und die App RAS Mobile für Remote-Anwendungen das mit dem Motto „Technologien verbinden, Wandel gestalten“ gegebene Leistungsversprechen ein. Auch die neuen eneo COAXIZE HD-TVI-Produkte bilden hiervon keine Ausnahme: Kompatibel mit der iRAS / RAS Mobile Software, können sie zusammen mit anderen IP- und Analoggeräten des Herstellers über eine gemeinsame, einheitliche Oberfläche verwaltet werden.

 

One technology fits all

Mit seinen diversen Bullet-, Dome- und Box-Modellen bildet das eneo COAXIZE HD-TVI-Kameraangebot die klassische Design-Palette für die vielfältigen Anforderungen in der professionellen Videoüberwachung ab. Ebenso wenig fehlen die für die Videoaufzeichnung erforderlichen Hybridrekorder (inkl. IR-Fernbedienung und Remote Viewer Software). Aktuell stehen entsprechende 4-, 8- und 16-Kanal-Modelle mit bis zu 3 TB interner Festplattenkapazität bereit, die bei Bedarf erweitert werden kann. Komplettiert wird das HD-TVI-Programm des Herstellers durch eine Reihe von technischen Zubehörartikeln. Neben Signalentzerrern bzw. -verstärkern, die bei minderer Qualität der verlegten Koaxialkabel sicherstellen, dass das HD-TVI-Signal auch auf längeren Übertragungswegen ohne Einbußen am anderen Ende ankommt, ist ein HD-TVI/HDMI-Konverter besonders erwähnenswert. Der Konverter unterstützt HD-TVI-Signale mit einer Auflösung von 720p und 1080p und ermöglicht den direkten Anschluss einer HD-TVI-Kamera an den HDMI- bzw. VGA- oder FBAS-Eingang des Monitors. Und zu guter Letzt steht mit einem Sender-Empfänger-Set auch eine Lösung für die Übertragung von HD-TVI-Signalen über UTP- bzw. Zweidrahtkabel zur Verfügung. Damit sind mit eneo COAXIZE HD-TVI-Lösungen für so gut wie jeden Applikationstyp machbar. Das gilt übrigens auch im Hinblick auf den Preis. So führt der Hersteller für industrielle Sicherheitsanwendungen robuste Premium-Modelle, während die deutlich günstigere Economy-Linie auf preissensitive Marktsegmente abstellt.

 

Vorteile von eneo COAXIZE HD-TVI

  • HD und Full HD über analoge Bestandsverkabelung
  • Artefaktfreies „real time“-Video in Megapixelauflösung
  • Video, Audio, PTZ via Koax
  • Hohe Signalreichweiten (bis zu 500 Meter)
  • Geringe Störanfälligkeit
  • Geringer Installationsaufwand
  • Preisattraktiv
  • Kompatibel mit iRAS und Ras Mobile

 

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem VIDEOR eneo Vertriebspartner:
ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

Neue AHD Überwachungskameras u. Digital-Video-Rekorder von EverFocus

HD Videoüberwachung via Koax u. Zweidraht zum kleinen Preis

EverFocus eZ.HD – Analog Video goes HD!

Die neue EverFocus Produktlinie eZ.HD ist offiziell released, sowohl Kameras als auch Digitalrecorder sind ab Lager Emmerich verfügbar.
EverFocus wird schrittweise die konventionelle analoge Videotechnologie mit eZ.HD – basierend auf AHD (Analog High Definition) Technologie – ablösen.

Fakten zu EverFocus eZ.HD

1. Auflösung

EverFocus eZ.HD Kameras liefern mit 720p (1280×720 Pixel) Auflösung mehr als das Doppelte an Bilddetails verglichen mit herkömmlichen Analog – Videokameras.

ezhd d1 auto 600p

2. Wide-Screen Format

EverFocus eZ.HD Kameras haben ein 16:9 Bildformat und werden damit auf Wide-Screen Displays ohne Verzerrung (Streckung) oder schwarze Balken links/rechts dargestellt. Die ECOR-HD Recorder unterstützen ebenfalls das 16:9 Seitenverhältnis mit Full-HD (1920×1080) Displayauflösung.

3. Unkritische Koaxial – Kabellänge

Im Vergleich zu HD-SDI arbeitet eZ.HD mit bedeutend geringeren Frequenzen bei der Signalübertragung. Dieser Fakt und die hochempfindlichen Eingangsschaltungen der EverFocus eZ.HD – Recorder machen Installationen mit bedeutend höheren Koaxial – Kabellängen möglich. 300m Standard RG-59 Kabel sind auch bei bestehenden Kabelinstallationen unkritisch. Mit qualitativ hochwertigem RG-59 – Kabel bzw. anderen Kabeltypen mit geringerer Dämpfung (RG-6, RG11 o.ä. ) können 500 m erreicht werden.

Empfohlene maximale Kabellängen für Standard RG-59 Kabel:

Kabellängen eZHD 600p

4. Zweidraht – Übertragung

Zweidraht – Signalübertragung ist schon jetzt mit unseren passiven Zweidraht –  Übertragern EL-TT103R bis zu einer Distanz von 300m möglich. Weitere Geräte zur Signalübertragung und Signalverteilung sind in Vorbereitung.

5. Kameras – Fernkonfiguration über DVR

Die Konfiguration der eZ.HD – Kameras kann über On-Screen-Menü sowohl an der Kamera direkt als auch über die EverFocus eZ.HD – Recorder vorgenommen werden. Auch der Web Browser der ECOR-HD Recorder unterstützt die Kamera – Fernkonfiguration – ideal für Servicezwecke. Die Datenübertragung erfolgt über das Koaxialkabel, eine zusätzliche Verkabelung ist nicht erforderlich.

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6. EverFocus eZ.HD Systeme sind rückwärtskompatibel zu PAL-Systemen

Um EverFocus eZ.HD – Kameras zwischen eZ.HD (AHD)- und PAL (960H) Signalformat umzuschalten, reicht ein einziger Knopfdruck. Damit sind die Kameras auch in bestehenden Systemen mit Analog – DVR problemlos zu integrieren.
EverFocus eZ.HD – Recorder detektieren das Videoeingangssignal automatisch, existierende PAL (Standard oder 960H) – Kameras können bei Bedarf somit weiter verwendet werden.

7. Geringe Latenzzeiten

Der Slogan „Keine Latenzzeit“ klingt perfekt für Marketingzwecke, ist allerdings bei den derzeit verfügbaren Technologien von Videoüberwachungssystemen technisch unrealistisch. Auch wenn Kameras so gut wie keine Latenzzeiten verursachen (dies ist auch bei EverFocus eZ.HD – Kameras der Fall), Digitalrecorder, Anzeigedecoder und Monitore verursachen immer Latenzzeiten. Damit ergeben sich in jedem Fall und herstellerunabhängig Verzögerungen in der Anzeige.
Die entscheidende Frage für den Anwender ist hier – wie groß sind diese Latenzzeiten. EverFocus eZ.HD Aufzeichnungssysteme (Kamera(s)/DVR/Monitor) erreichen geringe Latenzzeiten von < 90 ms.

8. Wie ist die Kostensituation?

Die Kosten für EverFocus eZ.HD Systeme sind vergleichbar mit denen herkömmlicher Analog – Videosysteme.
Mehr als doppelte Bildauflösung – zum gleichen Preis!

Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit erhalten Sie bei Ihrem EverFocus Vertriebspartner:
ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

 

Neue HD-CVI Kameras von SANTEC Burg Wächter

HD-Bildqualität über Koax: Einfach, schnell, kostengünstig

Mit der neuen SCC-Kameraserie der HD-CVI Technologie bringt SANTEC eine weitere wegweisende Generation von Kameras auf den Markt. Nach Multi-Megapixel IP-Kameras und HD-SDI Kameras haben Sie nun die Möglichkeit, SANTEC HD-CVI Kameras mit 720p Auflösung einzusetzen. Die Modellpalette beinhaltet momentan eine Kuppelkamera und eine Außenkamera, jeweils mit integriertem Infrarot-Scheinwerfer. Wenn Sie ein hochauflösendes Videosystem für lange Übertragungswege suchen, welches zudem einfach zu installieren und extrem kosteneffizient ist, dann ist HD-CVI Ihre Wahl!

 

    • Bilder in HD-Qualität über Koax ohne LatenzÜbertragen Sie Bilder in 720p (1280 × 720), sehen Sie latenzfreie Live-Bilder und zeichnen Sie diese in Echtzeit auf.
    • Lange Übertragungswege durch automatische SignalanpassungFür die CVI-Kameras können Sie die gewohnte Koax-Verbindung (75 Ohm) verwenden (RG59/RG6). Strecken bis zu 500m können ohne Qualitätsverlust übertragen werden.
    • Kostengünstige ÜberwachungslösungRüsten Sie jetzt Ihre analoge CCTV-Videoanlage auf HD um: Einfach, schnell und kostengünstig

Technische Informationen zu HD-CVI / HDCVI:

Dez. 2014 HANGZHOU, China – Die HDcctv Allianz kündigte eine neue globale Norm für HD-Analog an – HDCVI 2.0. HDCVI 2.0 basiert auf der Technologie von Dahua. Diese Norm zielt auf eine einheitliche Zertifizierung bei den Herstellern ab. Die Zertifizierung soll sicher stellen, dass alle HDCVI Produkte mit dieser Kennzeichnung vollständig untereinander kompatibel sind. Benutzer können dann frei zwischen unterschiedlichen Marken wählen. Als Erfinder und Patentinhaber der HDCVI Technologie führte Dahua die HDCVI Entwicklung an. Dieser Prozess hat die proprietäre Technologie jetzt zu einem globalen offenen Standard geführt. Dahua gewährt offenen Zugang zur Nutzung der HDCVI durch Dritte, einschliesslich der Konkurrenz. Durch die Zusammenarbeit mit der HDcctv Allianz sind die Hersteller besser in der Lage, die HDVCI 2.0 Technologie zu implementieren – und den Weg zu bereiten für eine grössere und schnellere Marktakzeptanz.

Als ein Mitglied des Steuerungsausschusses der Allianz weiss Dahua es zu schätzen, dass die HDCVI Technologie als eine globale Norm der Industrie anerkannt wurde. « Seit wir unsere HDCVI Technologie in 2012 herausgebracht haben, hat sie grosses Interesse geweckt, nicht nur in China sondern weltweit » so Henry Zhang, Vizepräsident von Dahua Technology. « HDCVI ist jetzt eine globale Norm und nicht nur eine weitere HD-Analoglösung unserer Industrie. » Auf der CPSE-Messe in China hat Dahua Technology mit der High Definition Composite Video Interface-Technologie (HDCVI) eine weitere Alternative zur Videoüberwachung über IP-Netzwerke oder HD-SDI vorgestellt. Mit Hilfe von HDCVI lassen sich HD-Videobilder über konventionelle Koax-Kabel übertragen, wie sie in vielen auf analoger Technologie basierenden Videoüberwachungs-installationen vorhanden sind. Mit HDCVI ist eine schnelle und einfache Aufrüstung bestehender Anlagen möglich. Das gilt auch für lange Strecken, sodass eine verlässliche Übertragung in HD-Qualität möglich wird wo bisherige Systeme ihre Schwächen hatten. HDCVI-Technology liefert eine Auflösung von 1080p?/?720p über analoge Modulation, das heisst die neue Lösung übernimmt die vorhandene Installation und Einrichtung auf analoger Basis mit dem Unterschied, das hochaufgelöste Bilder geliefert werden. Die HDCVI-Übertragung über Koax-Verbindungen lässt sich ohne Zwischenspeicherung und Verstärkung verlässlich über lange Distanzen durchführen. Dies ist ein großer Vorteil im Vergleich zur Übertragung über HD-SDI. Mit üblichen Übertragungsmedien erreicht HD-SDI eine Reichweite bis zu 100 Metern, während mit der HDCVI-Technik bei einer geringen Signalverzerrung und der Verwendung eines 75-3 Kabels bis zu 500 Meter möglich sind. HDCVI ist zuverlässig, da eine Peer-to-Peer (P2P)-Verbindung genutzt wird. Es treten keine Latenzen auf und das System ermöglicht lebhafte Bilder in eine Echtzeitdarstellung in der Originalqualität ohne Kompression der Daten. Zusätzlich ist die Übertragung von drei Signalen (Video, Audio und Kontrolle) über ein Kabel möglich, was die Verkabelung vereinfacht und trotzdem eine reibungslose Übertragung ermöglicht. Kurz zusammen gefasst verspricht HDCVI einen Technologiesprung für die Übertragung von Bildern in Megapixel-Qualität über lange Distanzen verbunden mit einer einfachen Installation.

Endlich gibt es ein System welches alle Vorteile der bestehen Überwachungssysteme in Full HD zusammenfügt. Die Antwort der Dahua Entwickler, ist HDCVI! Full HD 1080p Videoüberwachung über Koaxialkabel inkl. Steuerung und Audio über ein Kabel, zum günstigem Preis. Dies ist der Durchbruch auf dem wir lange gewartet haben. HDCVI (High Definition Composite Video Interface) ist ein neue Alternative zur Videoüberwachung über IP oder HD-SDI. Die wesentlichen Vorteile von HDCVI gegenüber HDSDI: Koaxialkabel bis 500m je Überwachungskamera möglich (Bei HDSDI bis 100m begrenzt). Die Qualität des Koaxialkabels ist nicht ausschlaggebend Wichtig. Alle vorhandenen, auch alten Leitungen können benutzt werden. Bei HDSDI ist ein Koaxialkabel mit 75Ohm notwendig. Auch Netzwerkkabel und 2-Draht Leitungen bzw. Telefonkabel können zur digitalen Übertragung genutzt werden. Ideal für einfache und schnelle Aufrüstung der vorhandenen analogen Videoüberwachung Systemen. Über ein Kabel werden Video, Audio und Steuerung für PTZ Kameras und Überwachungskamaras mit Motorzoom Linse verwendet. HDCVI Systeme sind nicht derart Kostenintensiv wie HDSDI und sind die günstigere Alternative!
Das Wichtigste: Die Videoaufnahmen sind bis zu hohen Full HD Auflösung 1920x 1080p möglich. Die wesentlichen Vorteile von HDCVI gegenüber IP- Netzwerkkameras: Die Installation und Konfiguration erfolgt deutlich einfacher und schneller! Kabel zwischen Überwachungskamera und DVR Rekorder verbinden und fertig! Geringere Komplexität. Kein Kompressionsverlust. Keine Latenz, direktes Live – Bild. Zuverlässige 2-Wege Verbindung (Peer –to Peer P2P). Günstiger Preis! HDCVI Anlagen nähen sich den Anschaffungspreisen von konventionellen Analog Überwachungsanlagen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem SANTEC Vertriebspartner:
ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

Verbesserte analoge Videoqualität durch neuen 960H-Standard

Fachartikel aus PROTECTOR Special Videoüberwachung 2013, S. 44 bis 45

Hochauflösendes PAL

Die analoge Videotechnik ist trotz des Booms an IP-basierten Lösungen aus dem heutigen Sicherheitsalltag nicht wegzudenken. Im Gegenteil: Sie entwickelt sich weiter. Der hochauflösende Standard 960H ist das beste Beispiel für analoge Innovation. Mit dieser neuen Technologie lassen sich deutliche Qualitätsverbesserungen bei herkömmlichen Videoanlagen erzielen.

Bild: Grundig Security
Vergleich der Auflösungen konventioneller analoger Videotechnik (rechts) mit 960H-Videotechnik (links). (Bild: Grundig Security)

Eine internationale Studie von IMS Research prophezeite erst kürzlich: Die analoge Videotechnik wird noch über viele Jahre auf steigendem Niveau weiter verwendet werden. Die wichtigsten Gründe hierfür sind einerseits die bereits verlegten Koaxialkabel und andererseits die relativ günstigen Komponenten der Systeme.

Um aber dennoch mit den steigenden Anforderungen an Qualität und Auflösung Schritt halten zu können, bedarf es neuer technischer Ansätze. Mit dem Standard 960H (oder auch HD-Analog) gelingt dies ohne massive Neuinvestitionen.

30 Prozent mehr Bild

Bisher verwendete man bei analogen Kameras in der Regel Bildsensoren mit 752 mal 582 Pixeln. Beim 960H-Standard werden in den Kameras hingegen Sensoren mit einer Auflösung von 976 mal 582 Bildpunkten verbaut. Somit besitzen 960H-Bildsensoren zirka 130.000 Bildpunkte mehr als herkömmliche Modelle. Das entspricht einer Erhöhung der Auflösung um etwa 30 Prozent gegenüber mit D1-Technik aufgenommenen Videos.

Die resultierende Auflösung von mehr als 650 TV-Linien in Farbe (700 TV-Linien in Schwarzweiß) ist derzeit die höchste verfügbare Qualität auf dem analogen Markt. Sie äußert sich in der Praxis in Form von mehr Detailerkennung und einer allgemein besseren Bildwiedergabe. Das Bild wird schärfer dargestellt, so dass es leichter ist, nahe beieinander liegende Objekte zu unterscheiden.

Ein weiterer Pluspunkt der Technik: Das Bild muss nicht verzerrt werden, um auf Breitbild-Fernsehern und Monitoren richtig angezeigt zu werden.

Weitere Vorteile

Aus technologischer Sicht liegt der Hauptvorteil des 960H-Standards in der höheren Auflösung. Aber auch der weite Dynamikbereich und eine konstante Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen zählen zu den Vorteilen.

Durch geschickte Anordnung der Leiterbahnen auf den neuen CCD-Chips kann der lichtempfindliche Teil der Sensoren besser ausgenutzt werden. Das bedeutet, dass der 960H-Bildsensor die gleiche Lichtempfindlichkeit besitzt wie niedriger auflösende Chips.

Auch die Stabilität der 960H-Komponenten ist die gleiche wie in herkömmlichen analogen Systemen. Dies ist nur logisch, denn im Laufe der Jahre wurde die ausgereifte analoge Systemtechnik immer weiter perfektioniert, so dass die im täglichen Betrieb Bilder in Echtzeit und ohne Latenz liefert. Dieses Problem ist bei Netzwerkkameras nach wie vor noch nicht vollständig überwunden.

Auf der anderen Seite bietet 960H in der Praxis auch gegenüber HD-SDI einen Vorteil. HD-SDI kann zwar theoretisch Echtzeit-Bilder in HD-Auflösung liefern, jedoch ist längst nicht jedes bereits verlegte Koaxialkabel aus qualitativer Sicht geeignet, um die Signale störungsfrei zu übertragen.

Voll kompatibel

Aus Sicht von Anwendern und Errichtern ist 960H ebenfalls unkompliziert zu nutzen, denn es ist voll abwärtskompatibel zum herkömmlichen PAL-Standard. Werden in einer Videoanlage also die alten analogen Kameras durch 960H-Modelle ersetzt, sind diese uneingeschränkt kompatibel mit den anderen Komponenten.

Die 960H-Kameras nutzen dasselbe BNC-Kabel wie klassische Komponenten mit niedrigerer Auflösung. So spart ein Upgrade auf 960H im Vergleich zu einem komplett neu verkabelten IP-Kamerasystem einiges an Zeit und Geld.

Jedoch ist zu beachten, dass die volle Bildqualität der 960H-Technologie nur zu erreichen ist, wenn alle Komponenten der Videoanlage auf den neuen Standard abgestimmt sind: Kameras, Übertragungswege, Aufzeichnungslösungen und Monitore müssen die höhere Auflösung unterstützen. Ist ein Teil der Komponentenkette nicht auf 960H abgestimmt, entspricht die Bildqualität der bislang bekannten analogen Technik.

Perspektivisch können durch die Kompatibilität bisherige Videoanlagen Stück für Stück auf den neuen Stand gebracht werden. Auch Geräte verschiedener Hersteller können problemlos miteinander kombiniert werden.

Ludwig Bergschneider, Vorstand der ASP AG (Grundig Security).

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ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

DSP Chip-Satz Technologie für CCTV-Kameras

Fachartikel aus PROTECTOR Special Videoüberwachung 2010, S. 44 bis 46

Digitaler Turbolader

Bild: Samsung Techwin
Insbesondere bei DSP-Chipsätzen, die das Bild digital weiterverarbeiten, ist es zu erheblichen Weiterentwicklungen gekommen. (Bild: Samsung Techwin)

Darüber hinaus kam es in diesem Bereich auch noch zu einer ganzen Reihe anderer technischer Neuentwicklungen, dank derer die Endanwender aus den Investitionen, die sie in ihre CCTV-Systeme getätigt haben, nun das Beste herausholen können.

In der Vergangenheit haben sich Betreiber von CCTV-Systemen vielleicht damit zufrieden gegeben, nur die allgemeine Beschreibung zu einem bestimmten Kameramodell zu lesen, um zu entscheiden, ob diese Kamera für ihr eigenes CCTV-Projekt geeignet war. Wenn der Beschreibung nach in der Kamera ein 1/2-Zoll- oder 1/3-Zoll-Chip von einem bekannten Hersteller integriert war, war das vielleicht schon ausreichend für die Entscheidung, diese Kamera in das eigene System zu integrieren.

In der Zwischenzeit ist es bei den Kameratechnologien jedoch zu erheblichen Weiterentwicklungen gekommen und obwohl heute Größe und Typ des Bildsensors einer Kamera weiterhin eine wichtige Rolle bei der Qualität des erzeugten Videobildes spielen, besonders bei Schwachlichtbedingungen, ist es doch der DSP-Chipsatz, der das Bild digital verarbeitet und bei dem in letzter Zeit die größten Fortschritte in Leistungsfähigkeit und Funktionalität von Kameras erzielt wurden. Im Folgenden werden nur einige der vielen neuen Einrichtungen und Funktionen von Kameras aufgeführt, die Betreibern von CCTV-Systemen nun zur Verfügung stehen.

Bildauflösung

Die neuesten DSP-Chipsätze sind so ausgelegt, dass sie zu einer größeren Bildstabilität und einer verbesserten Verarbeitung von beweglichen Bildern führen. Es werden nunmehr Farbbilder mit einer erstaunlich hohen Bildauflösung von 600 TV-Linien und Schwarz/Weiß-Bilder mit einer Auflösung von 700 TV-Linien möglich. Chipsätze der nächsten Generation werden noch bessere Auflösungen ermöglichen. Es stehen nun eine Vielzahl von Kameras zur Verfügung, die bei Aktivieren der Funktion „Sens-Up” noch bei 0,001 Lux ohne zusätzliche Ausleuchtung akzeptable Bilder produzieren können. Zum Vergleich: 0,001 Lux stellen fast vollkommene Dunkelheit dar. Mit der Entwicklung von Megapixel-DSP-Chipsätzen werden von nun an noch bessere Auflösungen und eine noch größere Funktionsvielfalt möglich werden.

Unterdrückung von Bildrauschen

Bildrauschen bei CCTV-Videobildern ist der häufigste Grund dafür, dass Videos als unzuverlässiges Beweismaterial angesehen werden. Dies ist insbesondere in Umgebungen mit schlechtem Licht der Fall. Dies gilt jedoch nicht immer, da Bildrauschen bei allen Lichtbedingungen erzeugt werden kann. Bildrauschen tritt auf, wenn die Funktion „AGC” („Automatic Gain Control” – Automatische Verstärkungsregelung) versucht, ein schwaches Videosignal auszugleichen. Normalerweise sind es jedoch die Effekte „Körnigkeit“ und „Schnee“, die ein Bild unbrauchbar machen, und erst in zweiter Linie die wirkliche Dunkelheit. Wenn dieses Bildrauschen also aus dem Bild eliminiert werden könnte, würde das Bild wieder brauchbar sein.

Bild: Samsung Techwin
Steigerung der Bildqualität durch Rauschunterdrückung. (Bild: Samsung Techwin)

Dieser Gedanke lag der Entwicklung der Technologie zur Bildrauschunterdrückung zugrunde. Diese Technologie macht Kamerabilder durch Eliminierung von starkem Bildrauschen sauberer und schärfer, ohne aber gleichzeitig Geisterbilder oder verschwommene Bewegungen im Bild zu erzeugen. Unabhängig durchgeführte Tests haben nachgewiesen, dass mit Hilfe der Technologie zur Unterdrückung von Bildrauschen Farbbilder auch dann scharf und sauber bleiben, wenn Farbinformationen aufgrund von fehlendem Licht verloren gehen.

Diese Technologie zeigt beim Betrieb der Kamera im Schwarz/Weiß-Modus noch eindrucksvollere Ergebnisse. Wenn ein CCTV-System einen Bereich überwacht, wo bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen klare, saubere und detailreiche Bilder erforderlich sind, können Kameras, die die Technologie zur Bildrauschunterdrückung verwenden, viele Probleme lösen, bei denen herkömmliche Kameras wahrscheinlich versagen würden. Da bei der Signalverarbeitung der Rauschabstand vergrößert und sowohl zufällig erzeugte als auch vorhersagbare Rauschquellen einbezogen werden, kann auch eine durch sich bewegende Fahrzeuglichter erzeugte Streifenbildung eliminiert werden.

Bei der neuesten Technologie zur Rauschunterdrückung wird ein „Pattern Matching“ (Musterabgleich) genannter Prozess angewandt. Dieser unterdrückt gleichzeitig das Bildrauschen und erhält in statischen und Bewegtbildern die Ränder von Objekten. Nach der Unterdrückung des Rauschens wird ein Abgleichsystem mit einer sehr kleinen Matrix (drei mal drei Felder) angewendet, das sicher stellt, dass das von der Kamera erzeugte Bild dem Originalbild so nahe wie möglich kommt. Ein zusätzlicher Vorteil dieser erstaunlichen Technologie ist, dass dabei auf einem Digitalvideorecorder bis zu 70 Prozent an Speicherplatz eingespart und beim Ansehen der Videobilder über ein Netzwerk die Bandbreitennutzung maximiert werden können.

Koaxialsteuerung

Auf mehrsprachigen Bildschirmmenüs kann jetzt über Koaxialsteuerkabel entweder von einer lokal gelegenen oder bequem von einer abgesetzten Steuerkonsole aus zugegriffen werden. Bei der Koaxialsteuerung können sowohl Videodaten als auch Telemetriedaten über das Koaxialkabel gesendet werden. Damit wird ein voller Zugriff auf alle Funktionen für die Einrichtung der Kamera und alle PTZ-Funktionen der Kamera möglich. Die neue Technologie führt potentiell zu echten Kosteneinsparungen, da sich dabei der Umfang der Verkabelungsstruktur verringert und gleichzeitig genügend Flexibilität besteht, um bestehende Systeme durch schnell und leicht nachzurüsten.

Bild: Samsung Techwin
Während des letzten Jahres wurde im Bereich Chipsatz-Technologie eine beträchtliche Anzahl neuer technischer Entwicklungen am Markt vorgestellt. (Bild: Samsung Techwin)

Diese hoch entwickelte Chipsatz-Technologie bietet auch fortschrittliche Einrichtungen wie Tag/Nacht-Betrieb und die „Frame-Integration“-Funktion zur Verbesserung der Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen sowie acht programmierbare „Smart“-Bewegungserkennungszonen und nicht weniger als zwölf maskierbare Privatzonen. Mit der stetig zunehmenden Zahl von Überwachungskameras in unserem täglichen Leben entsteht gleichzeitig auch ein zunehmender Bedarf für den Schutz von privaten und empfindlichen Daten.

Mit Hilfe der in den neuesten Kameras nun zur Verfügung stehenden Funktion „Privacy Masking“ (Maskierung von Privatzonen) können zum Beispiel Bildschirme von Geldautomaten oder die Fenster von Privatwohnungen im angezeigten Videobild „maskiert“ (das heißt verschleiert) werden. Da auf den Kameras die Möglichkeit besteht, zwölf voneinander unabhängige Privatzonen zu maskieren, wird ein Ausgleich zwischen der Notwendigkeit der Überwachung und den Anforderungen zum Schutz der Privatsphäre erreicht. Es muss also nicht immer ein ganzes Gebäude, sondern es können auch nur einzelne Fenster und Türen dieses Gebäudes maskiert werden.

Mehr erkennen

Mit der Funktion Super Dynamic Range (SSDR) werden dunklere Bereiche in einer Aufnahmeszene aufgehellt und gleichzeitig die Ausleuchtung von helleren Bereichen auf dem gleichen Niveau gehalten. Damit werden dunklere Bereiche nun sichtbarer gemacht und der Beobachter kann jetzt auch Objekte erkennen, die zuvor im Schatten geblieben wären.

„Highlight Compensation“ identifiziert Bereiche im Bild mit übergroßen Weißanteilen, das heißt übermäßig helle Bereiche, und neutralisiert diese, indem sie diese Bereiche in Schwarz/Grau umwandelt. Damit kann die Kamera gewissermaßen „an diesen Bereichen vorbeischauen“ und der Kamerabediener kann zuvor versteckte Details erkennen. „Digital Image Stabilisation“ wiederum gleicht die durch starken Wind oder Vibrationen auf die Kamera ausgeübten Wirkungen aus.

Die für Forschung und Entwicklung aufgewendeten erheblichen Investitionen haben sich gelohnt, da damit bemerkenswerte Verbesserungen in der Bildqualität und in der Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen erzielt und zusätzliche Funktionen integriert werden konnten. Vor nur drei Jahren herrschte allgemein die Meinung, dass innovative technische Einrichtungen, wie „Digital Image Stabilisation“ (digitale Bildstabilisierung), „Highlight Compensation“ (Spitzlichtkompensation) und „Dynamic Backlight Compensation“ (Dynamische Gegenlichtkompensation) nur in den teuersten CCTV-Kameras zur Verfügung stehen. Mittlerweile stehen diese Einrichtungen auch in gewerblich genutzten und preisgünstigen Kameras zur Verfügung.

Ralf Balzerowski, Account Manager Deutschland in der Konzerndivision professionelle Sicherheitssysteme von Samsung Techwin Europe Ltd.

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ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

Full-HD Video via Koaxialkabel per HD-SDI

Fachartikel aus PROTECTOR 11/2010, S. 26 bis 27

Videoübertragung auf SDI-Basis

Koax-Comeback

In vielen Videoanlagen werden heute noch herkömmliche Koaxialkabel eingesetzt, um die Bilder der Überwachungskameras zu übertragen – in der Regel rein analog und damit störanfällig. Als einzige Alternative bot sich bisher nur der komplette Umstieg auf IP-Netze mit Ethernetverkabelung an – samt aller Vor- und Nachteile. Nun ist zusätzlich eine hochwertige, digitale Lösung verfügbar, mit der die traditionelle Verkabelung weiter genutzt werden kann.

(Bild: Aasset)

Digitales Video in Full-HD mit 1080p, in Echtzeit, unkomprimiert und von höchster Qualität, übertragen über eine Standard-Koax-Verbindung – möglich wird dies dank der aus der Fernsehtechnik kommenden Schnittstelle SDI.

Auf Basis dieses „Serial Digital Interface“, das im Zuge der Umrüstung vieler Fernsehsender auf HD populär geworden ist, wurde ein HDcctv-Standard entwickelt, der nun auch in der Sicherheitstechnik Broadcast-Qualität verspricht.

Seriell und digital

Unter der Bezeichnung SDI gibt es mehrere von den TV-Gremien ITU-R und SMPTE verabschiedete Standards für die serielle Übertragung von unkomprimiertem Digitalvideo über Koaxialkabel.

Der SDI-Standard spezifiziert verschiedene Übertragungsraten für unterschiedliche Klassen: Gebräuchlich sind SD-SDI (Standard SD-TV), ED-Auflösung (EDH) und HD-SDI (HD-Auflösung). SD-SDI arbeitet mit einem Farb-Subsampling von 4:2:2 und hat eine Datenrate von 270 Megabit pro Sekunde.

HD-SDI eignet sich für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) – der serielle Videostream hat hier eine Datenrate von 1,485 Gigabit pro Sekunde. Im Bereich des digitalen Kinos gibt es noch das DC-SDI (D-Cinema Serial Digital Interface). Diese Schnittstelle ist für unkomprimierte HDTV-Signale ohne Farb-Subsampling (4:4:4) und einer Digitalisierung von zwölf Bit ausgelegt.

Die resultierende Datenrate beträgt 2,97 Gigabit pro Sekunde. Die Übertragung von SDI-Signalen erfolgt über RG-59-Koaxialkabel mit BNC-Steckern und einer Impedanz von 75 Ohm. Die überbrückbare Entfernung liegt bei den Datenraten bis zu 270 Megabit bei 300 Metern, bei höheren Datenraten sind es 100 Meter.

Broadcast meets Security

Nun hält diese Schnittstelle in Form der HDcctv-Variante unter der Bezeichnung GDI (Grundig Digital Image) Einzug in die Überwachungstechnik und hilft hier, grundsätzliche Probleme zu lösen. Bisher mussten Videobilder, die qualitativ über den analogen PAL-Standard hinausgingen, digital über ein Netzwerk übertragen werden – trotz aller hierbei auftretenden Schwächen.

Bei der Verarbeitung von HD-Videosignalen in einem TV-Studio wären Phänomene wie Kompressionsartefakte, Latenz oder Bildraten von weniger als 25 Bildern pro Sekunde nicht zu tolerieren gewesen, weshalb hier eine Übertragung mittels IP-Netzwerk nicht als Option in Betracht kam. Davon können nun auch Anwender in der Sicherheitsbranche profitieren, wenn sie SDI in ihre bestehenden Koax-Infrastruktur implementieren.

Full-HD in Echtzeit

Das Videosignal in einem SDI-System basiert auf Komponenten-Video, hier werden die Helligkeit des Bildes und seine zwei Farbkomponenten separat codiert und seriell übertragen. Dies geschieht bei 1080p-Auflösung mit einer hohen Datenrate von bis zu 1,5 Gigabit pro Sekunde.

Das Bild liegt dabei im 16:9 Breitbildformat vor, so dass bei der Verwendung von hochauflösenden Full-HD-Monitoren in diesem Seitenverhältnis keine schwarzen Balken entstehen und keine bildverschlechternde Skalierung notwendig sind.

Dank der hohen Bandbreite ist außerdem noch Spielraum für zusätzliche digitale Daten: So können Signale für das Auslösen von Alarmen oder zur PTZ-Steuerung problemlos in Echtzeit im gleichen Kabel übertragen werden. Dadurch wird etwa Personentracking mit einem Full-HD-PTZ-Dome ohne lästige Latenz ermöglicht.

SDI/GDI eignet sich daher am besten für Anwendungen, in denen eine Live-Überwachung der Videos mit exzellenter Bildqualität gebraucht wird. Als Beispiel seien Massenveranstaltungen genannt, bei denen die Sicherheitskräfte unmittelbar eingreifen müssen. Auch für Fußballstadien, Casinos, Bahnhöfe und Flughäfen ist das System prädestiniert, da sich dank der hohen Qualität und der Echtzeitsteuerung Personen gezielt verfolgen und identifizieren lassen.

Ohne IT-Hürden

Einer der Vorteile der Technik ist, dass die HD-Videosignale nicht in TCP/IP-Container verschachtelt werden müssen. So ergibt sich keine Notwendigkeit, auf ein Netzwerksystem umzusteigen, um die Grenzen des PAL-Standards zu überwinden.

Errichter benötigen zudem keine IT-Kenntnisse, um ein SDI-System zu installieren – denn in der komplexen IT- und Server-Technik lag für viele immer noch ein Hinderungsgrund für den Umstieg auf IP-Systeme. Vielmehr ist SDI eine Punkt-zu-Punkt-Lösung, die sich durch einfachste Installation auszeichnet.

Damit kommt es der traditionellen Arbeitsweise von Errichtern sehr nahe: Sie tauschen einfach die existierenden CCTV-Kameras und Videorecorder gegen SDI-Geräte aus. Das bringt auch einen Gewinn in Sachen Sicherheit. Die Übertragung zwischen den Geräten kann nicht manipuliert werden; es gibt keine Anfälligkeiten für „Sniffing“, wie es bei der Netzwerkübertragung häufig der Fall ist.

Dennoch lässt sich – falls benötigt – eine Anbindung an ein Netzwerk herstellen. Am einfachsten geschieht das nach dem DVR, wo die Signalkompression und Bildbearbeitung stattfindet. Dies geschieht – anders als bei IP-Modellen – bewusst nicht in der Kamera, damit die SDI-Geräte längere Zeit installiert bleiben können ohne zu veralten.

Erfreulicherweise passt jede SDI-Kamera in jegliche SDI-Infrastruktur, so dass man sich wegen Kompatibilitätsproblemen nicht den Kopf zerbrechen muss – der SMTP-Standard garantiert die Zusammenarbeit. Dies kann letztlich nicht nur Zeit sondern auch Geld sparen.

Lebendige Entwicklung

Der HDcctv-Standard auf SDI-Basis ist nun in der Version V1.0 verfügbar, wird aber künftig noch weiterentwickelt und an die speziellen Bedürfnisse der Überwachungstechnik angepasst.

Dabei kooperiert die extra gegründete HDcctv-Alliance mit dem Broadcast-Gremium SMPTE. Zu den Anpassungen zählen bidirektionale Audioübertragung und die Verwendbarkeit von Kabeln über 300 Metern Länge. Für die Zukunft sind weitere Ergänzungen geplant. Darunter auch eine integrierte Spannungsversorgung über das Koaxialkabel, die den Installationsaufwand reduziert.

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Videoüberwachung mit Videoanalyse – intelligente Überwachungskameras

Artikel aus VIEW 03.10 (Kundenmagazin der Videor E. Hartig GmbH)

Intelligente Videoanalyse für mehr Effizienz und Sicherheit in der Videoüberwachung Intelligente Videoanalyse hat sich in den letzten Jahren zu einem Schlagwort in der Videoüberwachung entwickelt. Es steht für einen Gewinn an Sicherheit und für mehr Effizienz und damit Kostenersparnis. Mit dem steigenden Einsatz wird dieser Technologie auch ein wachsendes Maß an Verantwortung für eine zuverlässige Alarmmeldung übertragen. Wie arbeiten intelligente Videoanalysesysteme? Wie lassen sich Fehlalarme reduzieren? Welche grundsätzlichen Möglichkeiten gibt es, die Systemarchitektur aufzusetzen? Algorithmen für die intelligente Videoanalyse sind dumm. Denn jeder Algorithmus wurde stets nur für eine einzige Aufgabe entwickelt: für die Erkennung einer Bewegung, die Sabotageüberwachung oder die Zählung von Personen oder Objekten. Ein Algorithmus ist ein Fachidiot, der exakt das macht, was der Programmierer von ihm will. Von einer Intelligenz in Videosystemen, die mit der menschlichen Intelligenz gleichzusetzen wäre, kann man da nicht sprechen. Dennoch hat sich „Intelligentes Video“ in den letzten Jahren zu einem Schlagwort in der Videoüberwachung entwickelt. Es bezeichnet alle Lösungen, bei denen das Videoüberwachungssystem selbst eine Analyse der Videobilder durchführt und, je nach gewählter Systemeinstellung, das Wachpersonal automatisch im Alarmfall informiert. So können auch nur wenige Mitarbeiter selbst große Überwachungsanlagen problemlos im Auge behalten. Aber wie funktionieren die Algorithmen?Funktionsweisen der Algorithmen
Bei der Objekterkennung und -verfolgung findet in der Regel ein pixelbasierter Bildvergleich statt: Der statische Bildhintergrund wird als Referenzbild gespeichert. Der Algorithmus vergleicht dieses Bild mit dem momentanen Bild und meldet Abweichungen. Je nach Funktionalität werden dabei auch objektspezifische Merkmale wie Form und Größe sowie die Geschwindigkeit und der Bewegungsablauf in den Vergleich mit einbezogen. Algorithmen zur Bewegungserkennung bestimmen ebenfalls pixelbasiert Kontraständerungen in definierten Bildbereichen. Zur Kennzeichenerkennung suchen Algorithmen nach vordefinierten Signaturen in den Bildern und führen diese anschließend der Texterkennung zu, die das aus dem Bild separierte Kennzeichen in Buchstaben und Ziffern aufschlüsselt. Diese Algorithmen können meist beliebige Texte in einem Bild suchen, der bevorzugte Einsatzbereich ist aber die Kennzeichenerkennung. Bei der Sabotageüberwachung werden die typischen Eigenschaften eines Videosignals gespeichert. Bei Änderungen am Signal, zum Beispiel durch Abdeckung des Objektivs, erfolgt ein Vergleich mit den gespeicherten Referenzwerten.Den Algorithmen die Arbeit„erleichtern“
Wie exakt ein Algorithmus auch arbeitet, die Fehlerrate der Analyse ist immer größer als Null. Wählt man eine besonders sensible Einstellung, muss mit unerwünschten Alarmen gerechnet werden. Will man hingegen Fehlalarme nahezu ausschließen und entscheidet sich für eine sehr geringe Detektionssensibilität, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einem ein echter Alarm durch die Lappen geht. Dennoch lassen sich die Rahmenbedingungen so anpassen, dass die Detektionszuverlässigkeit erhöht und gleichzeitig unerwünschte Alarme reduziert werden. Generell lässt sich festhalten, dass sich nur anhand von Feldtests verlässliche Aussagen darüber treffen lassen, wie sich die tatsächlichen Rahmenbedingungen optimieren lassen. Dies betrifft insbesondere Situationen im Außenbereich, bei denen wechselnde Lichtverhältnisse, Reflexionen von Fensterscheiben und Bewegungen von Bäumen in der Regel höhere Anforderungen stellen als eine Überwachung im Innenbereich. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass das von der Kamera gelieferte Bildmaterial von hoher Qualität ist, um kritische Situationen klar von einem unkritischen Ereignis unterscheiden zu können und dem Algorithmus die Arbeit quasi „zu erleichtern“. Wichtig sind ferner die korrekte Kamerapositionierung und die Wahl des Bildausschnitts. Soll beispielsweise ein Gemälde in einem Museum überwacht werden, muss die Positionierung aufgrund der Besucher, die das Bild betrachten, natürlich anders gewählt werden als bei einer Bewegungserkennung bei einem Gebäudeeingang. Aber auch bei optimalen Rahmenbedingungen muss jeder Anwender individuell für seine spezifische Situation entscheiden, in welcher Relation die Zuverlässigkeit der Detektion und die Fehlalarmrate zueinander stehen sollen.Zentrale oder Dezentrale Systemarchitekturen
Intelligente Videoanwendungen lassen sich entweder zentral oder dezentral implementieren. Bei einer zentralen Architektur werden die Videodaten von den Kameras an einen zentralen Server oder PC, der mit einer Videomanagement-Software mit entsprechenden Analysefunktionalitäten ausgestattet ist, oder einen digitalen Videorekorder übertragen. In einer dezentralen Architektur sind die Kameras selbst „intelligent“ – sie können die Videodaten verarbeiten und analysieren. Ein dezentrales System bietet sich immer dann an, wenn Beschränkungen der Netzwerkbandbreite gegeben sind. So sendet zum Beispiel eine Kamera, die über einen Bewegungsmelder verfügt, die Videodaten nur an das Wachpersonal, wenn auch wirklich eine Bewegung detektiert wird. Diese dezentrale und die zentrale, IP-basierende Systemarchitektur bieten den großen Vorteil, dass sie sehr flexibel sind und sich fast beliebig skalieren lassen. Die Anbieter von Videomanagement-Software mit Analysefunktionen bieten unterschiedliche Lizenzmodelle an, die zumeist problemlos erweiterbar sind, sollten sich die Anforderungen ändern und damit das System vergrößert werden müssen. Wird bei einer analogen Architektur hingegen ein Videorekorder zur Digitalisierung der Daten eingesetzt, ist das System später nur begrenzt skalierbar, da die Größe von der maximalen Anzahl der Videoeingänge des Rekorders abhängt.

Weitere Möglichkeiten der Videoanalyse
Die Möglichkeiten der Videoanalyse sind nicht auf Sicherheitsanwendungen begrenzt. Insbesondere im Einzelhandel bieten sich neue Möglichkeiten zur Analyse des Kundenverhaltens. Wie bewegen sich die Kunden durch das Geschäft? Gibt es zu bestimmten Stoßzeiten längere Wartezeiten im Kassenbereich? Somit lassen sich mit den entsprechenden Systemen umfassende Lösungen schaffen, die sowohl die Sicherheit erhöhen als auch wertvolle Informationen zum Beispiel zur Optimierung von Personaleinsatz und Warenpräsentation liefern.

Auswahlkritieren für Intelligente Videoanalyse

 

 

 

 

Die intelligenten Kameras VKC-1375 und VKCD-1375 von eneo

Kameras werden immer intelligenter. Neben einer stetigen Erhöhung der Auflösung werden zahlreiche Analysefunktionen implementiert, die für eine wesentlich zuverlässigere Überwachung und eine Entlastung des Wachpersonals sorgen. Aktuelles Beispiel sind die Boxkamera VKC-1375 und der Fixdome VKCD-1375 von eneo. Eine zuverlässige Sabotageerkennung bei Abdeckung der Kamera, Defokussierung, Besprühen und Änderung der Blickrichtung ist als erstes zu nennen. Die Bewegungserkennung wurde mit verschiedenen Funktionalitäten und Einstellungsmöglichkeiten realisiert: Bei der klassischen Motion Detection, die auf die gesamte Kameraszene angewendet wird, erfolgt eine automatische Vergrößerung und Verfolgung der detektierten Bewegung mittels des digitalen PTZ. Bei der Funktion Mine Area hingegen werden zuvor die relevanten Bereiche ausgewählt, zum Beispiel ein Zaun, eine Absperrung oder ein Gelände, das von Unbefugten nicht betreten werden darf. Die Technik der eneo Kameras geht aber noch weiter: Gesichtserkennung und die Alarmierung, wenn ein Gegenstand aus einem zuvor definierten Bereich entfernt wird, gehören ebenso zum Funktionsumfang wie das Cross Object Counting und Entrance Counting. Beim Cross Object Counting wird mittels zweier vertikaler Linien ein Bereich im Bild festgelegt, der zur Zählung vorbeifahrender Objekte überwacht werden soll. Dies können zum Beispiel Autos sein, die ein Gebäude passieren. Beim Entrance Counting zählt die Kamera hingegen, wie viele Personen einen Eingangsbereich, zum Beispiel in einem Kaufhaus, betreten bzw. verlassen. Bei beiden Funktionen wird die jeweilige Anzahl direkt im Kamerabild angezeigt.EHLC-Funktionalität und 3D-DNR Rauschunterdrückung
Dass all diese Analysefunktionen nur bei einer hervorragenden Bildqualität Sinn machen, liegt auf der Hand: Die VKC-1375 und VKCD-1375 verfügen über eine horizontale Auflösung von 650 TV Linien und – neben Advanced WDR, Pixelkompensation und echter Tag-/Nachtfunktionalität – über die neue EHLC-Funktionalität (Excessive High Light Compensation). Diese Funktion dunkelt zum einen sehr helle Bereiche im Videobild ab, wie zum Beispiel Autoscheinwerfer, die frontal in die Kamera leuchten. Zum anderen werden gleichzeitig sehr dunkle Bildbereiche aufgehellt, so dass im genannten Beispiel das Nummernschild trotz der Abdunkelung klar erkennbar wird. Zur effektiven Rauschunterdrückung kommen wahlweise die Funktionen 2D und das besonders effektive 3D-DNR zum Einsatz.
Kommentar von
Uwe Höppner, Produktmanager für eneo„Die VKC-1375 und VKCD-1375 zeigen, was bei Kameras heute alles möglich ist. Gerade sensible Bereiche können mit der VKC-1375 und der VKCD-1375 sehr viel effizienter und verlässlicher überwacht werden, da das Personal sofort benachrichtigt wird, schlägt eine der Analysefunktionen Alarm. Die hohe Auflösung stellt dann sicher, dass auch Details und Gesichter genau erkennbar werden. Bei beiden Kameras kommt der neue Sensor 1/3“ Super-HADII PS 960H CCD von Sony mit mehr aktiven Pixeln zum Einsatz – damit werden echte 650 TV Linien sicher gestellt.“

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Digitale Signalprozessoren (DSP) in Überwachungskameras

Artikel aus VIEW 01.11 (Kundenmagazin der Videor E. Hartig GmbH)

Anforderungen präzisieren. Im Interview: Geschäftsführer Rainer Bernhardt Immer leistungsfähigere digitale Signalprozessoren (DSP) bieten eine Vielzahl an Funktionen und eröffnen neue Anwendungsgebiete. Wir sprachen mit Geschäftsführer Rainer Bernhardt über die aktuellen Entwicklungen und worauf man bei der Auswahl achten sollte. VIEW: Herr Bernhardt, DSPs bieten immer mehr Features, die eine optimale Bildqualität und vielfältige Zusatzoptionen versprechen. Doch auf welche Funktionen kommt es wirklich an? Rainer Bernhardt: Gute Auflösung, hohe Empfindlichkeit und Regelungen wie Automatic Gain Control, Blende oder Shutter gehören mittlerweile zu den Basisfunktionalitäten, ohne die eine Standardkamera heutzutage nicht auskommt. Bei anderen Features und Funktionen hängt es davon ab, wofür man die Kamera letztlich einsetzt. Soll sie 24-Stunden im Außenbereich laufen, also auch nachts, dann ist zum Beispiel ein steuerbarer IR-Sperrfilter für die Qualität der Bilder wichtig. Wird die Kamera im Innenbereich mit vielen Fensterflächen installiert, dann sind BLC und gute Dynamikeigenschaften gefragt. VIEW: Das klingt nach einer Checkliste, die man vor dem Kamerakauf erstellen sollte. Rainer Bernhardt: Zumindest sollte man sich vorher Gedanken machen, um das am besten geeignete Produkt für die jeweilige Applikation auszuwählen. Sehen Sie, es gibt heute eine Vielzahl von möglichen Funktionalitäten. Je eindeutiger die Raumund Umgebungssituation im Vorfeld definiert wird, je präziser die Anforderungen an gewünschte Funktionalitäten formuliert werden, desto exakter können Sie das Produkt bestimmen und die Auswahl eingrenzen. Gemäß dieser Anforderung haben wir übrigens auch die Suchfunktion unserer Website ausgerichtet. VIEW: Stichwort Analysefunktion – woran bemisst sich die Qualität intelligenter Videoanalyse? Rainer Bernhardt: An der Verlässlichkeit und Auswertesicherheit in unterschiedlichen Betrachtungssituationen. Zum Beispiel der Häufigkeit der Fehlalarme. Das ist übrigens ein wichtiger Punkt, denn eine hohe Fehlalarmquote verursacht unter Umständen erhebliche Folgekosten. VIEW: Wie entstehen Fehlalarme – oder wichtiger: Wie vermeidet man sie? Rainer Bernhardt: Die Zahl der Fehlalarme wird unter anderem von den Umgebungsbedingungen bestimmt. Darunter versteht man zum Beispiel wechselnde Lichtverhältnisse oder plötzliche Bewegungen: Nimmt die Kamera das Zusammenspiel von Sonne und Wolken, also den Übergang von hell nach dunkel, als Alarm wahr? Oder die Blätter eines Baumes im Wind? Diese Umgebungsbedingungen werden, sofern möglich, durch eine Parametrierung der Analyse-Algorithmen eliminiert. Hier müssen die Einsatzvoraussetzungen und Leistungsgrenzen im Vorfeld genau unter die Lupe genommen werden. VIEW: Alles steht und fällt mit dem passenden Algorithmus? Rainer Bernhardt: Natürlich hängt die Leistung nicht nur vom Analyse-Algorithmus ab, sondern auch von der Kamera selbst und dem Objektiv. Nicht zuletzt ist auch die Positionierung der Kamera entscheidend für die Erkennungsrate und die Fehlalarmquote. VIEW: Heute bieten zahlreiche Hersteller an, den Funktionsumfang ihrer Netzwerkkameras gemäß individueller Bedürfnisse zu erweitern. Welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach Plugins? Rainer Bernhardt: Mit einem Plugin kauft ein Kunde die Funktionalität, die er für eine definierte Aufgabe benötigt, separat hinzu. Auch hier gilt: Es gibt verschiedene Anforderungen. Und es ist auf Basis einer fachkundigen Beratung in jedem Fall zu prüfen, ob die durch das Plugin gebotene Leistung die gewünschten Anforderungen abdeckt. Unsere technischen Berater unterstützen gerne bei der Beantwortung dieser Fragen. VIEW: Kann es sein, dass der Beratungsbedarf vor dem Kauf steigt? Rainer Bernhardt: Ja. Die Technologie wird komplexer und die Anwendungsgebiete sind ebenso vielfältig wie die Möglichkeiten. Es kommen immer neue und leistungsfähigere DSPs auf den Markt. Was heute ein Plugin leistet, kann morgen bereits Bestandteil eines Chipsets sein. Eine der Triebfedern für die fortschreitende Entwicklung ist das erweiterte Einsatzgebiet von Videoüberwachungssystemen: Kameras werden beispielsweise in Kaufhäusern nicht nur zur Überwachung, sondern auch zur Analyse des Kaufverhaltens eingesetzt. Aber auch der Sicherheitsaspekt gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es gibt Analysefunktionen, die blockierte Sicherheitsbereiche wie Notausgänge identifizieren und entsprechend alarmieren. Und auch in der Verbrechens- und Terrorismusbekämpfung haben wir ständig wachsende Anforderungen. Ein Grund für die steigende Nachfrage ist auch der Preisverfall: Man bekommt immer mehr Technik für das gleiche Geld. VIEW: Und wohin geht die DSP-Entwicklung in technischer Hinsicht? Rainer Bernhardt: Da geht der Trend für mich in Richtung höhere Auflösungen, also HD und zu 16:9 Formaten. In Kombination mit dem Multistreaming-Verfahren kann eine einzige IP Kamera schon heute mehrere Objekte gleichzeitig beobachten, indem sie über verschiedene Streams aus einem Bild unterschiedliche Ausschnitte extrahiert und bereitstellt. Ich denke, da gibt es noch viel Entwicklungspotenzial. VIEW: Herr Bernhardt, vielen Dank für das Gespräch.

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EverFocus Full-HD CCTV Lösungen – Megapixel Video via Coax

EverFocus Electronics Deutschland CCTV IP Video-Security

HD-CCTV von EverFocus
HD-CCTV – Video over Coax – von EverFocus

Full HD CCTV Systemlösungen – Megapixel Video über Coax – HD-CCTV von EverFocus

 

  • EPHD 08: HD Aufzeichnung und Wiedergabe in Echtzeit für alle Kameras (bei 720p Auflösung)
  • EPHD 08: Unterstützung von HD-CCTV Kameras mit 1920 x 1080 oder 1280 x 720 Auflösung
  • EPHD 08: hochauflösende Aufzeichnung bei gleichzeitigem Streaming des Fernzugriffs mit verringerter Bandbreite
  • EQH 5200: HD-CCTV 2 Megapixel Echtzeit 1920 x 1280 HD Video über Coax
  • EQH 5200: 2 Megapixel Progressive Scan CMOS Sensor
  • EQH 5200: Tag/Nacht Funktion mit automatisch schwenkbarem IR Cut Filter

P R E S S E M I T T E I L U N G

EverFocus präsentiert die neue Produktserie HD-CCTV „Video over Coax“.

Das System besteht zurzeit aus dem 8-Kanal HD-CCTV Digitalrekorder EPHD 08, Visitec buy der 2.0 Megapixel Full HD-CCTV Kamera EQH 5200 und weiteren HD-CCTV Produkten wie z.B. dem HD-SDI/HD-CCTV auf HDMI Converter EHA-SRX, buy more about dem 1 auf 2 HD-SDI/HD-CCTV Verteiler / Kabeltreiber EHA-RTP sowie einem BNC-Stecker für HD-CCTV Anwendungen.

Der HD-CCTV Digitalrekorder EPHD 08 mit H.264 Kompressionsformat unterstützt HD-CCTV Kameras mit 1920 x 1080 oder 1280 x 720 Auflösung und bietet HD Aufzeichnung und Wiedergabe in Echtzeit (bei 720p Auflösung) für alle Kameras. Die Full HD CCTV Kamera EQH 5200 ist mit einem 2 Megapixel Progressive Scan Sensor ausgestattet und bietet Tag/Nacht Funktionalität mit automatisch schwenkbarem IR Cut Filter.

Was unterscheidet das HD-CCTV System von EverFocus von anderen, buy IP-basierten HD-Systemen? Neben der flexiblen Funktionalität und dem deutlichen Qualitätsgewinn im Videobild liegt das Haupt-Unterscheidungsmerkmal in der vertrauten Installation mit 75? Coax-Kabel, welches auch für konventionelle CCTV Installationen verwendet wird. Dies vereinfacht nicht nur die Systemeinweisung und -Schulung, sondern erlaubt auch die nahtlose Erweiterung bereits bestehender CCTV Installationen. Darüber hinaus können die Produkte der HD-CCTV „Video over Coax“ Serie natürlich auch in bestehenden IP Videosystemen integriert werden.

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Verkaufsstart der EverFocus HD-CCTV Produktserie

Die neue EverFocus Produktserie HD-CCTV „Video over Coax“ ist ab sofort ab Lager erhältlich. Das System besteht zurzeit aus dem 8-Kanal HD-CCTV Digitalrekorder EPHD 08, der 2.0 Megapixel Full HD-CCTV Kamera  EQH 5200 und weiteren HD-CCTV Produkten wie z.B. dem HD-SDI/HD-CCTV auf HDMI Converter EHA-SRX, dem 1 auf 2 HD-SDI/HD-CCTV Verteiler / Kabeltreiber EHA-RTP und einem BNC-Stecker für HD-CCTV Anwendungen.

Was unterscheidet das HD-CCTV „Video over Coax“ System von EverFocus von anderen HD Systemen? Die wichtigsten Merkmale haben wir hier für Sie zusammengestellt:

  • Qualitätsgewinn im Videobild
  • Vereinfachte Systemeinweisung und -Schulung
  • Vertraute Installation mit 75? Coax-Kabel, das auch für konventionelle CCTV Videoinstallationen verwendet wird
  • Flexible Funktionalität, vergleichbar mit einem IP HD System
  • Preis- / Leistungsverhältnis
  • Integrationsmöglichkeit mit analogen und IP Videosystemen
  • Systemsicherheit in öffentlichen Bereichen

Schauen wir uns die einzelnen Produkte der neuen EverFocus Produktfamilie einmal etwas genauer an:

Der Digitalrekorder:

EPHD 08 – 8-Kanal HD-CCTV Digitalrekorder, Full HD Video über Coax

Haupteigenschaften:

  • Unterstützung von HD-CCTV Kameras mit 1920 x 1080 oder 1280 x 720 Auflösung
  • H.264 Kompressionsformat für effiziente Aufzeichnung
  • HD Aufzeichnung und Wiedergabe in Echtzeit für alle Kameras (bei 720p Auflösung)
  • 2 Hauptmonitorausgänge: HDMI 1080p und VGA Multiplexanzeige
  • hochauflösende Aufzeichnung (1920 x 1080 / 1280 x 720) bei gleichzeitigem Streaming des Fernzugriffs mit verringerter Bandbreite
  • MobileView Unterstützung: Zugriff auf die Bilder von unterwegs über PDA oder SmartPhone

HD_CCTV_Kombi

EPHD08

Zur Produktseite EPHD 08

Download EPHD 08 Produktdatenblatt

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HD_CCTV_Kombi

EQH5200

zur Produktseite EQH 5200

Download EQH 5200 Produktdatenblatt

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Die Kamera:

EQH 5200 – 2.0 Megapixel Full HD CCTV Kamera mit Progressive Scan, automatischer IR Cut Filter

Haupteigenschaften:

  • HD-CCTV 2 Megapixel Echtzeit 1920 x 1080 HD Video über Coax
  • 2 Megapixel Progressive Scan CMOS Sensor
  • unterstützt Videoausgänge mit 720p und 1080i Auflösung
  • Tag/Nacht Funktion mit automatisch schwenkbarem IR Cut Filter
  • zwei Videoausgänge: Megapixel HD-SDI (BNC) sowie Standard Videoausgang (RCA) zur Installation
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