Neue Technologie an Bord: HD-TVI

HD-TVI bedeutet Full-HD-Videosicherheit auf analoger Basis zu analogen Preisen. Die neuen eneo COAXIZE HD-TVI-Kameras und Rekorder erweitern diese Vorteile um technologische Interoperabilität und Funktionalitäten für einfache Installation und Inbetriebnahme.

 

Technologische Diversität prägt die Videosicherheitsbranche. Dass trotz beeindruckender Wachstumsraten des IP-Segments nichts auf die Entstehung einer digitalen Monokultur hindeutet, liegt nicht zuletzt daran, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen den Umstieg auf IP scheuen. Denn die hierfür erforderliche Sanierung der analogen Bestandsverkabelung geht ins Geld. Darum sind gerade hier technologische Lösungen gefragt, die auf der vorhandenen Koaxverkabelung aufsetzen und hinsichtlich Bildauflösung in der Megapixel-Liga mithalten können. Noch interessanter wird es, wenn die entsprechenden Kameras und Rekorder zu so günstigen Preisen zu haben sind wie Analogprodukte. Wie im Fall von HD-TVI.

 

Technologische Vorteile

„High Definition Transport Video Interface“, kurz HD-TVI, ist eine relativ neue Technologie. Das Signal zeichnet sich durch eine hohe Toleranz gegen elektromagnetische Einflüsse und hochauflösendes Echtzeit-Video mit Signalreichweiten von bis zu 500 Metern aus. Latenz- und artefaktfrei. Dabei werden das HD- bzw. Full-HD-Videosignal, Audio und PTZ-Steuerung über die analoge Bestandsverkabelung übertragen. Die komplette oder teilweise Umrüstung einer CCTV-Installation auf HD-TVI erfolgt nach dem einfachen, zeit- und geldsparenden Plug-and-Play-Prinzip.

 

HD-TVI + Easy Installation = eneo COAXIZE

HD-TVI verbindet also die Robustheit und Wirtschaftlichkeit analoger Videotechnik mit Megapixelauflösung. Sei es als rein auflösungstechnisches Upgrade, sei es als Etappenlösung im Rahmen des schrittweisen Umstiegs von Analog zu Digital oder als echte analoge Alternative zu IP. Vielversprechende Optionen, angesichts der immer noch nennenswerten Verbreitung koaxbasierter CCTV-Installationen und ein Potenzial, das nur darauf wartet, gehoben zu werden. Und genau das ist das Ziel, das eneo erklärtermaßen mit seiner neuen HD-TVI-Sparte eneo COAXIZE verfolgt. Wobei bei den eneo COAXIZE­ Kameras und Rekordern die markenspezifischen errichterfreundlichen „Easy Installation“-Features für schnelle Montage und einfache Inbetriebnahme zu den technologischen Vorteilen von HD-TVI hinzukommen.

 

Verwaltung über eine einheitliche Oberfläche

Neben der Errichterfreundlichkeit ist in der lösungsorientierten Produktphilosophie des Herstellers die Interoperabilität der verschiedenen Videotechnologien von zentraler Bedeutung. Bisher löste die Integration digitaler und analoger eneo Produkte durch die Videomanagement-Software iRAS und die App RAS Mobile für Remote-Anwendungen das mit dem Motto „Technologien verbinden, Wandel gestalten“ gegebene Leistungsversprechen ein. Auch die neuen eneo COAXIZE HD-TVI-Produkte bilden hiervon keine Ausnahme: Kompatibel mit der iRAS / RAS Mobile Software, können sie zusammen mit anderen IP- und Analoggeräten des Herstellers über eine gemeinsame, einheitliche Oberfläche verwaltet werden.

 

One technology fits all

Mit seinen diversen Bullet-, Dome- und Box-Modellen bildet das eneo COAXIZE HD-TVI-Kameraangebot die klassische Design-Palette für die vielfältigen Anforderungen in der professionellen Videoüberwachung ab. Ebenso wenig fehlen die für die Videoaufzeichnung erforderlichen Hybridrekorder (inkl. IR-Fernbedienung und Remote Viewer Software). Aktuell stehen entsprechende 4-, 8- und 16-Kanal-Modelle mit bis zu 3 TB interner Festplattenkapazität bereit, die bei Bedarf erweitert werden kann. Komplettiert wird das HD-TVI-Programm des Herstellers durch eine Reihe von technischen Zubehörartikeln. Neben Signalentzerrern bzw. -verstärkern, die bei minderer Qualität der verlegten Koaxialkabel sicherstellen, dass das HD-TVI-Signal auch auf längeren Übertragungswegen ohne Einbußen am anderen Ende ankommt, ist ein HD-TVI/HDMI-Konverter besonders erwähnenswert. Der Konverter unterstützt HD-TVI-Signale mit einer Auflösung von 720p und 1080p und ermöglicht den direkten Anschluss einer HD-TVI-Kamera an den HDMI- bzw. VGA- oder FBAS-Eingang des Monitors. Und zu guter Letzt steht mit einem Sender-Empfänger-Set auch eine Lösung für die Übertragung von HD-TVI-Signalen über UTP- bzw. Zweidrahtkabel zur Verfügung. Damit sind mit eneo COAXIZE HD-TVI-Lösungen für so gut wie jeden Applikationstyp machbar. Das gilt übrigens auch im Hinblick auf den Preis. So führt der Hersteller für industrielle Sicherheitsanwendungen robuste Premium-Modelle, während die deutlich günstigere Economy-Linie auf preissensitive Marktsegmente abstellt.

 

Vorteile von eneo COAXIZE HD-TVI

  • HD und Full HD über analoge Bestandsverkabelung
  • Artefaktfreies „real time“-Video in Megapixelauflösung
  • Video, Audio, PTZ via Koax
  • Hohe Signalreichweiten (bis zu 500 Meter)
  • Geringe Störanfälligkeit
  • Geringer Installationsaufwand
  • Preisattraktiv
  • Kompatibel mit iRAS und Ras Mobile

 

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem VIDEOR eneo Vertriebspartner:
ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH
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Neue AHD Überwachungskameras u. Digital-Video-Rekorder von EverFocus

HD Videoüberwachung via Koax u. Zweidraht zum kleinen Preis

EverFocus eZ.HD – Analog Video goes HD!

Die neue EverFocus Produktlinie eZ.HD ist offiziell released, sowohl Kameras als auch Digitalrecorder sind ab Lager Emmerich verfügbar.
EverFocus wird schrittweise die konventionelle analoge Videotechnologie mit eZ.HD – basierend auf AHD (Analog High Definition) Technologie – ablösen.

Fakten zu EverFocus eZ.HD

1. Auflösung

EverFocus eZ.HD Kameras liefern mit 720p (1280×720 Pixel) Auflösung mehr als das Doppelte an Bilddetails verglichen mit herkömmlichen Analog – Videokameras.

ezhd d1 auto 600p

2. Wide-Screen Format

EverFocus eZ.HD Kameras haben ein 16:9 Bildformat und werden damit auf Wide-Screen Displays ohne Verzerrung (Streckung) oder schwarze Balken links/rechts dargestellt. Die ECOR-HD Recorder unterstützen ebenfalls das 16:9 Seitenverhältnis mit Full-HD (1920×1080) Displayauflösung.

3. Unkritische Koaxial – Kabellänge

Im Vergleich zu HD-SDI arbeitet eZ.HD mit bedeutend geringeren Frequenzen bei der Signalübertragung. Dieser Fakt und die hochempfindlichen Eingangsschaltungen der EverFocus eZ.HD – Recorder machen Installationen mit bedeutend höheren Koaxial – Kabellängen möglich. 300m Standard RG-59 Kabel sind auch bei bestehenden Kabelinstallationen unkritisch. Mit qualitativ hochwertigem RG-59 – Kabel bzw. anderen Kabeltypen mit geringerer Dämpfung (RG-6, RG11 o.ä. ) können 500 m erreicht werden.

Empfohlene maximale Kabellängen für Standard RG-59 Kabel:

Kabellängen eZHD 600p

4. Zweidraht – Übertragung

Zweidraht – Signalübertragung ist schon jetzt mit unseren passiven Zweidraht -  Übertragern EL-TT103R bis zu einer Distanz von 300m möglich. Weitere Geräte zur Signalübertragung und Signalverteilung sind in Vorbereitung.

5. Kameras – Fernkonfiguration über DVR

Die Konfiguration der eZ.HD – Kameras kann über On-Screen-Menü sowohl an der Kamera direkt als auch über die EverFocus eZ.HD – Recorder vorgenommen werden. Auch der Web Browser der ECOR-HD Recorder unterstützt die Kamera – Fernkonfiguration – ideal für Servicezwecke. Die Datenübertragung erfolgt über das Koaxialkabel, eine zusätzliche Verkabelung ist nicht erforderlich.

UTC

6. EverFocus eZ.HD Systeme sind rückwärtskompatibel zu PAL-Systemen

Um EverFocus eZ.HD – Kameras zwischen eZ.HD (AHD)- und PAL (960H) Signalformat umzuschalten, reicht ein einziger Knopfdruck. Damit sind die Kameras auch in bestehenden Systemen mit Analog – DVR problemlos zu integrieren.
EverFocus eZ.HD – Recorder detektieren das Videoeingangssignal automatisch, existierende PAL (Standard oder 960H) – Kameras können bei Bedarf somit weiter verwendet werden.

7. Geringe Latenzzeiten

Der Slogan “Keine Latenzzeit” klingt perfekt für Marketingzwecke, ist allerdings bei den derzeit verfügbaren Technologien von Videoüberwachungssystemen technisch unrealistisch. Auch wenn Kameras so gut wie keine Latenzzeiten verursachen (dies ist auch bei EverFocus eZ.HD – Kameras der Fall), Digitalrecorder, Anzeigedecoder und Monitore verursachen immer Latenzzeiten. Damit ergeben sich in jedem Fall und herstellerunabhängig Verzögerungen in der Anzeige.
Die entscheidende Frage für den Anwender ist hier – wie groß sind diese Latenzzeiten. EverFocus eZ.HD Aufzeichnungssysteme (Kamera(s)/DVR/Monitor) erreichen geringe Latenzzeiten von < 90 ms.

8. Wie ist die Kostensituation?

Die Kosten für EverFocus eZ.HD Systeme sind vergleichbar mit denen herkömmlicher Analog – Videosysteme.
Mehr als doppelte Bildauflösung – zum gleichen Preis!

Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit erhalten Sie bei Ihrem EverFocus Vertriebspartner:
ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

 

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Neue HD-CVI Kameras von SANTEC Burg Wächter

HD-Bildqualität über Koax: Einfach, schnell, kostengünstig

Mit der neuen SCC-Kameraserie der HD-CVI Technologie bringt SANTEC eine weitere wegweisende Generation von Kameras auf den Markt. Nach Multi-Megapixel IP-Kameras und HD-SDI Kameras haben Sie nun die Möglichkeit, SANTEC HD-CVI Kameras mit 720p Auflösung einzusetzen. Die Modellpalette beinhaltet momentan eine Kuppelkamera und eine Außenkamera, jeweils mit integriertem Infrarot-Scheinwerfer. Wenn Sie ein hochauflösendes Videosystem für lange Übertragungswege suchen, welches zudem einfach zu installieren und extrem kosteneffizient ist, dann ist HD-CVI Ihre Wahl!

 

    • Bilder in HD-Qualität über Koax ohne LatenzÜbertragen Sie Bilder in 720p (1280 × 720), sehen Sie latenzfreie Live-Bilder und zeichnen Sie diese in Echtzeit auf.
    • Lange Übertragungswege durch automatische SignalanpassungFür die CVI-Kameras können Sie die gewohnte Koax-Verbindung (75 Ohm) verwenden (RG59/RG6). Strecken bis zu 500m können ohne Qualitätsverlust übertragen werden.
    • Kostengünstige ÜberwachungslösungRüsten Sie jetzt Ihre analoge CCTV-Videoanlage auf HD um: Einfach, schnell und kostengünstig

Technische Informationen zu HD-CVI / HDCVI:

Dez. 2014 HANGZHOU, China – Die HDcctv Allianz kündigte eine neue globale Norm für HD-Analog an – HDCVI 2.0. HDCVI 2.0 basiert auf der Technologie von Dahua. Diese Norm zielt auf eine einheitliche Zertifizierung bei den Herstellern ab. Die Zertifizierung soll sicher stellen, dass alle HDCVI Produkte mit dieser Kennzeichnung vollständig untereinander kompatibel sind. Benutzer können dann frei zwischen unterschiedlichen Marken wählen. Als Erfinder und Patentinhaber der HDCVI Technologie führte Dahua die HDCVI Entwicklung an. Dieser Prozess hat die proprietäre Technologie jetzt zu einem globalen offenen Standard geführt. Dahua gewährt offenen Zugang zur Nutzung der HDCVI durch Dritte, einschliesslich der Konkurrenz. Durch die Zusammenarbeit mit der HDcctv Allianz sind die Hersteller besser in der Lage, die HDVCI 2.0 Technologie zu implementieren – und den Weg zu bereiten für eine grössere und schnellere Marktakzeptanz.

Als ein Mitglied des Steuerungsausschusses der Allianz weiss Dahua es zu schätzen, dass die HDCVI Technologie als eine globale Norm der Industrie anerkannt wurde. « Seit wir unsere HDCVI Technologie in 2012 herausgebracht haben, hat sie grosses Interesse geweckt, nicht nur in China sondern weltweit » so Henry Zhang, Vizepräsident von Dahua Technology. « HDCVI ist jetzt eine globale Norm und nicht nur eine weitere HD-Analoglösung unserer Industrie. » Auf der CPSE-Messe in China hat Dahua Technology mit der High Definition Composite Video Interface-Technologie (HDCVI) eine weitere Alternative zur Videoüberwachung über IP-Netzwerke oder HD-SDI vorgestellt. Mit Hilfe von HDCVI lassen sich HD-Videobilder über konventionelle Koax-Kabel übertragen, wie sie in vielen auf analoger Technologie basierenden Videoüberwachungs-installationen vorhanden sind. Mit HDCVI ist eine schnelle und einfache Aufrüstung bestehender Anlagen möglich. Das gilt auch für lange Strecken, sodass eine verlässliche Übertragung in HD-Qualität möglich wird wo bisherige Systeme ihre Schwächen hatten. HDCVI-Technology liefert eine Auflösung von 1080p / 720p über analoge Modulation, das heisst die neue Lösung übernimmt die vorhandene Installation und Einrichtung auf analoger Basis mit dem Unterschied, das hochaufgelöste Bilder geliefert werden. Die HDCVI-Übertragung über Koax-Verbindungen lässt sich ohne Zwischenspeicherung und Verstärkung verlässlich über lange Distanzen durchführen. Dies ist ein großer Vorteil im Vergleich zur Übertragung über HD-SDI. Mit üblichen Übertragungsmedien erreicht HD-SDI eine Reichweite bis zu 100 Metern, während mit der HDCVI-Technik bei einer geringen Signalverzerrung und der Verwendung eines 75-3 Kabels bis zu 500 Meter möglich sind. HDCVI ist zuverlässig, da eine Peer-to-Peer (P2P)-Verbindung genutzt wird. Es treten keine Latenzen auf und das System ermöglicht lebhafte Bilder in eine Echtzeitdarstellung in der Originalqualität ohne Kompression der Daten. Zusätzlich ist die Übertragung von drei Signalen (Video, Audio und Kontrolle) über ein Kabel möglich, was die Verkabelung vereinfacht und trotzdem eine reibungslose Übertragung ermöglicht. Kurz zusammen gefasst verspricht HDCVI einen Technologiesprung für die Übertragung von Bildern in Megapixel-Qualität über lange Distanzen verbunden mit einer einfachen Installation.

Endlich gibt es ein System welches alle Vorteile der bestehen Überwachungssysteme in Full HD zusammenfügt. Die Antwort der Dahua Entwickler, ist HDCVI! Full HD 1080p Videoüberwachung über Koaxialkabel inkl. Steuerung und Audio über ein Kabel, zum günstigem Preis. Dies ist der Durchbruch auf dem wir lange gewartet haben. HDCVI (High Definition Composite Video Interface) ist ein neue Alternative zur Videoüberwachung über IP oder HD-SDI. Die wesentlichen Vorteile von HDCVI gegenüber HDSDI: Koaxialkabel bis 500m je Überwachungskamera möglich (Bei HDSDI bis 100m begrenzt). Die Qualität des Koaxialkabels ist nicht ausschlaggebend Wichtig. Alle vorhandenen, auch alten Leitungen können benutzt werden. Bei HDSDI ist ein Koaxialkabel mit 75Ohm notwendig. Auch Netzwerkkabel und 2-Draht Leitungen bzw. Telefonkabel können zur digitalen Übertragung genutzt werden. Ideal für einfache und schnelle Aufrüstung der vorhandenen analogen Videoüberwachung Systemen. Über ein Kabel werden Video, Audio und Steuerung für PTZ Kameras und Überwachungskamaras mit Motorzoom Linse verwendet. HDCVI Systeme sind nicht derart Kostenintensiv wie HDSDI und sind die günstigere Alternative!
Das Wichtigste: Die Videoaufnahmen sind bis zu hohen Full HD Auflösung 1920x 1080p möglich. Die wesentlichen Vorteile von HDCVI gegenüber IP- Netzwerkkameras: Die Installation und Konfiguration erfolgt deutlich einfacher und schneller! Kabel zwischen Überwachungskamera und DVR Rekorder verbinden und fertig! Geringere Komplexität. Kein Kompressionsverlust. Keine Latenz, direktes Live – Bild. Zuverlässige 2-Wege Verbindung (Peer –to Peer P2P). Günstiger Preis! HDCVI Anlagen nähen sich den Anschaffungspreisen von konventionellen Analog Überwachungsanlagen.

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ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH
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Verbesserte analoge Videoqualität durch neuen 960H-Standard

Fachartikel aus PROTECTOR Special Videoüberwachung 2013, S. 44 bis 45

Hochauflösendes PAL

Die analoge Videotechnik ist trotz des Booms an IP-basierten Lösungen aus dem heutigen Sicherheitsalltag nicht wegzudenken. Im Gegenteil: Sie entwickelt sich weiter. Der hochauflösende Standard 960H ist das beste Beispiel für analoge Innovation. Mit dieser neuen Technologie lassen sich deutliche Qualitätsverbesserungen bei herkömmlichen Videoanlagen erzielen.

Bild: Grundig Security
Vergleich der Auflösungen konventioneller analoger Videotechnik (rechts) mit 960H-Videotechnik (links). (Bild: Grundig Security)

Eine internationale Studie von IMS Research prophezeite erst kürzlich: Die analoge Videotechnik wird noch über viele Jahre auf steigendem Niveau weiter verwendet werden. Die wichtigsten Gründe hierfür sind einerseits die bereits verlegten Koaxialkabel und andererseits die relativ günstigen Komponenten der Systeme.

Um aber dennoch mit den steigenden Anforderungen an Qualität und Auflösung Schritt halten zu können, bedarf es neuer technischer Ansätze. Mit dem Standard 960H (oder auch HD-Analog) gelingt dies ohne massive Neuinvestitionen.

30 Prozent mehr Bild

Bisher verwendete man bei analogen Kameras in der Regel Bildsensoren mit 752 mal 582 Pixeln. Beim 960H-Standard werden in den Kameras hingegen Sensoren mit einer Auflösung von 976 mal 582 Bildpunkten verbaut. Somit besitzen 960H-Bildsensoren zirka 130.000 Bildpunkte mehr als herkömmliche Modelle. Das entspricht einer Erhöhung der Auflösung um etwa 30 Prozent gegenüber mit D1-Technik aufgenommenen Videos.

Die resultierende Auflösung von mehr als 650 TV-Linien in Farbe (700 TV-Linien in Schwarzweiß) ist derzeit die höchste verfügbare Qualität auf dem analogen Markt. Sie äußert sich in der Praxis in Form von mehr Detailerkennung und einer allgemein besseren Bildwiedergabe. Das Bild wird schärfer dargestellt, so dass es leichter ist, nahe beieinander liegende Objekte zu unterscheiden.

Ein weiterer Pluspunkt der Technik: Das Bild muss nicht verzerrt werden, um auf Breitbild-Fernsehern und Monitoren richtig angezeigt zu werden.

Weitere Vorteile

Aus technologischer Sicht liegt der Hauptvorteil des 960H-Standards in der höheren Auflösung. Aber auch der weite Dynamikbereich und eine konstante Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen zählen zu den Vorteilen.

Durch geschickte Anordnung der Leiterbahnen auf den neuen CCD-Chips kann der lichtempfindliche Teil der Sensoren besser ausgenutzt werden. Das bedeutet, dass der 960H-Bildsensor die gleiche Lichtempfindlichkeit besitzt wie niedriger auflösende Chips.

Auch die Stabilität der 960H-Komponenten ist die gleiche wie in herkömmlichen analogen Systemen. Dies ist nur logisch, denn im Laufe der Jahre wurde die ausgereifte analoge Systemtechnik immer weiter perfektioniert, so dass die im täglichen Betrieb Bilder in Echtzeit und ohne Latenz liefert. Dieses Problem ist bei Netzwerkkameras nach wie vor noch nicht vollständig überwunden.

Auf der anderen Seite bietet 960H in der Praxis auch gegenüber HD-SDI einen Vorteil. HD-SDI kann zwar theoretisch Echtzeit-Bilder in HD-Auflösung liefern, jedoch ist längst nicht jedes bereits verlegte Koaxialkabel aus qualitativer Sicht geeignet, um die Signale störungsfrei zu übertragen.

Voll kompatibel

Aus Sicht von Anwendern und Errichtern ist 960H ebenfalls unkompliziert zu nutzen, denn es ist voll abwärtskompatibel zum herkömmlichen PAL-Standard. Werden in einer Videoanlage also die alten analogen Kameras durch 960H-Modelle ersetzt, sind diese uneingeschränkt kompatibel mit den anderen Komponenten.

Die 960H-Kameras nutzen dasselbe BNC-Kabel wie klassische Komponenten mit niedrigerer Auflösung. So spart ein Upgrade auf 960H im Vergleich zu einem komplett neu verkabelten IP-Kamerasystem einiges an Zeit und Geld.

Jedoch ist zu beachten, dass die volle Bildqualität der 960H-Technologie nur zu erreichen ist, wenn alle Komponenten der Videoanlage auf den neuen Standard abgestimmt sind: Kameras, Übertragungswege, Aufzeichnungslösungen und Monitore müssen die höhere Auflösung unterstützen. Ist ein Teil der Komponentenkette nicht auf 960H abgestimmt, entspricht die Bildqualität der bislang bekannten analogen Technik.

Perspektivisch können durch die Kompatibilität bisherige Videoanlagen Stück für Stück auf den neuen Stand gebracht werden. Auch Geräte verschiedener Hersteller können problemlos miteinander kombiniert werden.

Ludwig Bergschneider, Vorstand der ASP AG (Grundig Security).

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Bosch Advantage Line – hochwertige Überwachungskameras zum kleinen Preis

Advantage: Bosch

| | | Videor VIEW 12-2: Neue Produktlinie zum attraktiven Preis

Die Bosch Advantage Line steht für zuverlässige Leistung zu attraktiven Preisen. Hohe Bildqualität und geringer Wartungsbedarf zeichnen alle Produkte der neuen Linie aus. Vom technischen Design bis zur leistungsstarken Software wurde alles auf Einfachheit hin konzipiert, um eine schnelle Installation und komfortable Bedienung zu ermöglichen. Errichter sparen dadurch Zeit und Geld, Endanwender profitieren von der unkompli-zierten Bedienung.

Keine Abstriche bei der Qualität. Die Marke Bosch ist ein Garant für hohe Qualität. Und so werden auch die Produkte der Advantage Line höchsten Ansprüchen gerecht. Die Produktion und anschließenden Produkttests erfolgen nach strengen Qualitätskriterien. Fertigungsanlagen von Bosch entsprechen an jedem der weltweiten Standorte der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 sowie der Umweltnorm ISO 14001. Auf diese Weise wird die gleichbleibend hohe Produkt-qualität gewährleistet, zu der sich Bosch mit der dreijährigen Garantiezeit selbst verpflichtet.

Bosch Sicherheitssysteme erweitert sein Video-Portfolio um die Advantage Line – eine  neue, kostengünstige Produktreihe

Für alle kleinen bis mittelgroßen Installationen, wie sie z. B. von kleinen Unternehmen, vom Einzelhandel oder von Schulen nachgefragt werden, hat Bosch eine neue Produktlinie entwickelt: Die Bosch Advantage Line bietet eine Komplettpalette an kostengünstigen Produkten für Videoüberwachungssysteme, von der Kamera bis hin zu Speicherprodukten. Technische Daten, Preis und Bestellmöglichkeit:
BOSCH im Shop

Im Fall der Advantage Line zählen neben der Verarbeitung auch die einfache Installation und Bedienung der Kameras zu den besonderen Qualitäts-merkmalen. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch einen geringen Wartungsbedarf aus, was die Kosten für Errichter und Endkunden weiter reduziert. Die komplette Palette der Advantage Line umfasst Indoor- und Outdoor-Kameras sowie Minidomes, integrierte Infrarot Dome- und Zylinderkameras, Minikameras sowie IP-Kameras und IP-Domekameras. Die meisten IP-Modelle bieten die Möglichkeit, mittels SD-Karten auch direkt in der Kamera aufzuzeichnen.

IP 200 Serie: Boxkameras, Domes und Zylinderkameras Mit den kompakten, feststehenden Kameras der IP 200 Serie kann ein komplettes IP-Überwachungssystem aufgebaut werden. Die Bildübertragung erfolgt im Vollbildverfahren (Progressive Scan), das gestochen scharfe Bilder auch von belebten Szenen und bewegten Objekten ermöglicht. Damit eignen sich die Kameras ideal für die Überwachung von Einzelhandelsgeschäften, Restaurants, Kindertagesstätten und kleineren Büros. Für diskretere Überwachungs-aufgaben bieten sich dagegen die IP-Domes an. Die Zylinderkameras der Serie wurden für den Einsatz im Innen- und Außenbereich konzipiert. Ein robustes Aluminiumgehäuse schützt sie vor eindringendem Wasser. Durch die integrierte aktive Infrarottechnologie, sind diese Kameras für eine 24 Stunden Non-Stop- Videoüberwachung geeignet. Das Highlight dieser Produktserie ist die IP-WLAN Kamera NBC-265-W mit 720p HD Auflösung. Sie erzeugt einen simultanen H.264/M-JPEG Dual Stream und erlaubt mittels einer SD Karte die optionale Aufzeichnung direkt in der Kamera. Unterstützt werden SD- und SDHC-Karten mit bis zu 32GB. Im Lieferumfang enthalten sind die Antenne, das Netzteil, ein kleiner Wandhalter, ein Objektiv F1,2/2,8-8mm mit manueller Blende, eine 4GB SD-Karte und der kostenfreie Bosch Video Client (BVC). Die Kamera ist ONVIF konform und lässt sich somit in viele Videomanagementlösungen einbinden.

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Samsung Serie SNB-3002 preisgünstige Netzwerkkameras mit WDR

Protector Produktbericht vom 07.05.2012

Samsung

Vier Netzwerkkameras mit 4CIF-WDR-Funktion

Samsungs neue 4CIF-WDR-Netzwerkkamera-Reihe ist als preisgünstige Alternative zu Megapixelkameras für Videoüberwachungsprojekte mit Aufnahmen sehr hoher Qualität ausgelegt.

Neue Netzwerkkameras mit WDR von Samsung

Die Netzwerkkamera SNB-3002 (Bild: Samsung)Technische Daten, Preis und Bestellmöglichkeit:
SNB-3002 im Shop

Die Modelle der 4CIF-Reihe, die SNB-3002 Boxkamera, die SND-3082 Dome-Kamera, die SND-3082F Dome-Kamera zur Einbaumontage und die vandalismusgeschützte Dome-Kamera SNV-3082, bieten sich besonders für Umgebungen wie Schulen, Krankenhäusern, Büroräumen, Fabriken, Lagerhäusern und Einzelhandelsgeschäfte an. Die PoE-Versorgung (Power over Ethernet) der 4CIF-Kameras verringert die Installationskosten, da hier Stromversorgung und Video/Audio-Übertragung über ein einziges Ethernet-Kabel geleitet werden.

Auch bieten die Kameras mehrfache simultane Datenübertragung und die Wahl zwischen M-JPEG-, MPEG-4- und H.264-Kompression, mit welchen Aufnahmen an mehreren Orten mit unterschiedlichen Bildraten von bis zu 25 Bildern pro Sekunde und Auflösungen gleichzeitig übertragen können. Somit können mehrere autorisierte Anwender gleichzeitig Live-Aufnahmen an einem Standort überwachen und Videoaufnahmen zur Beweissicherung an einem anderen Standort aufzeichnen. Auch können Aufnahmen auf der optionalen, geräteinternen SD-Speicherkarte abgelegt und E-Mail-Benachrichtigungen über jegliche Ereignisse an ein Smartphone gesendet werden.

Die neuen Modelle mit integriertem A1 DSP-Chipsatz von Samsung bieten die Wide-Dynamic-Range-Funktion (WDR) und sind daher für Standorte mit kontrastreichen Lichtverhältnissen geeignet. Die Progressive-Scan-Funktion optimiert hochwertige Videoaufnahmen von bewegten Objekten und kann zum Beispiel Kfz-Kennzeichen ohne Bewegungsunschärfe erfassen. Alle vier Modelle verfügen über eine echte Tag/Nacht-Funktion mit IR-Sperrfilter und einem CCD-Bildsensor, welcher die Erfassung von hochwertigen Farbbildern bei minimal 0,001 Lux und s/w-Aufnahmen bei minimal 0,0001 mit Sens-Up-Funktion ermöglicht.

Zusätzlich zur Standard-Bewegungserfassung bieten Samsungs 4CIF-Kameras eine Funktion zur Erkennung eines nicht autorisierten Szenenwechsels. Falls Farbe auf die Linse der Kamera gesprüht wurde oder eine nicht autorisierte Änderung des regulären Kamerawinkels aufgetreten ist, wird eine Alarmmeldung veranlasst. Eine bidirektionale Audiofunktion stellt eine effektive Zwei-Wege-Kommunikation bereit.

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Sony präsentiert preisgünstige Überwachungskamera-Serie

Protector Produktbericht vom 13.08.2012

Sony Professional

Analogkameras mit IR-Strahlern

Sony hat 15 neue Analogkameras der Y-, CM- und CB-Serie vorgestellt. Mit verbesserter Farbwiedergabe und integrierten Infrarot-Strahlern überwachen die neuen Kameras problemlos Innen- und Außenbereiche.

Neue Analogkameras mit IR-Strahlern von Sony

Die Analogkamera SSC-CB565R (Bild: Sony)Technische Daten, Preis und Bestellmöglichkeit:
SSC-CB565R im Shop

Durch Adaptive-IR-Control verhindern die Kameras Überbelichtung und geben Szenen einheitlich wieder. Die acht IR-Dome- und Bullet-Kameras der YM- und YB-Serie bieten eine Auswahl an Auf-lösungen und Fest-brennweiten für ein breites Spektrum an Anwendungen. Die sieben Dome- u. Bullet-Kameras der CM- und CB-Serie verfügen jeweils über ein Dreifach-Zoomobjektiv mit variabler Brennweite und sind für die Überwachung im Innen- u.  Außenbereich geeignet.

Y-Serie

Die neuen Modelle SSC-YM401R, SSC-YM411R, SSC-YB401R und SSC-YB411R sind mit der neuen „Dual Pass Day/Night“-Funktion ausgestattet. Diese Technologie überträgt sowohl die sichtbare Frequenz als auch die IR-Frequenzen. Tagsüber wird die IR-Übertragung unterbrochen, um eine exaktere Farbwiedergabe zu erreichen. Nachts sorgt Infrarot für eine höhere Empfindlichkeit. Alle Kameras erzeugen Bilder mit einer Auflösung von 540 TV-Zeilen.

Die Kameras SSC-YM501R, SSC-YM511R, SSC-YB501R und SSC-YB511R erreichen hohe Bildqualität mit einer Auflösung von 650 TV-Zeilen und True-D/N-Funktion. Bei True D/N handelt es sich um einen ausschaltbaren IR-Filter, der sowohl tagsüber als auch nachts eine optimale Leistung erreicht. Im Tageslicht entfernt der IR-Filter die IR-Wellenlängen für eine genaue Farbwiedergabe, nachts wird der IR-Filter ausgeschalten, damit so viel IR-Licht auf den Sensor fällt wie möglich.

Die Sony Box-Kameras SSC-YB401R und SSC-YB411R bieten eine Auflösung von 540 TV-Zeilen, D/N-Funktionalität und eine effektive IR-LED-Reichweite von fünf Metern. Daher eignen sie sich besonders für die Überwachung überschaubarer Bereiche. Die Box-Kameras SSC-YB501R und SSC-YB511R hingegen liefern eine Auflösung von 650 TV-Zeilen bei einer effektiven IR-LED-Reichweite von zehn Metern.

CM- und CB-Modelle

Die SSC-CM461R, SSC-CM561R und SSC-CM565R verfügen über True D/N. Die SSC-CM461R liefert eine Auflösung von 540 TV-Zeilen, während die SSC-CM561R und SSC-CM565R mit 650 beziehungsweise 700-TV-Zeilen arbeiten. Die SSC-CM565R eignet sich mit ihrem robusten Gehäuse auch für Außenanwendungen.

Die Sony SSC-CB565R und SSC-CB575R sind Bullet-Kameras, die bei fixem Winkel mit einer Auflösung von 700 TV-Zeilen aufzeichnen und mit der IR- und True-D/N-Funktion ausgestattet sind. Die SSC-CB565R verfügt über ein Dreifach-Zoomobjektiv mit variabler Brennweite von 2,8 bis 10,5 Millimeter und die SSC-CB575R über ein Objektiv mit variabler Brennweite von neun bis 22 Millimeter.

Die Bullet-Kamera SSC-CB561R liefert eine variable Auflösung von 650 TV-Zeilen im Standardmodus und 700 TV-Zeilen im Sharp-Modus. Die SSC-CB461R zeichnet mit einer Auflösung von 540 TV-Zeilen auf. Beide Kameras bieten eine effektive IR-LED-Reichweite von 16 Metern und eignen sich damit für die Überwachung größerer Flächen.

 

Analog aufgerüstet

| | Videor VIEW 12-1: Sony präsentiert neue Produktreihe von analogen Kameras

Das Portfolio umfasst sechs Fixed Tag/Nacht Kameras und ein Dutzend Mini Domes für den Innen- und Außeneinsatz, ausgestattet mit verschiedenen Bildaufnahme-Sensoren, so dass für jeden Einsatzschwerpunkt etwas dabei ist: Mit dem Super HAD II Chip können einfache Überwachungsaufgaben preiswert ausgeführt werden; mit dem EXview HAD II Sensor sind Beobachtungen auch unter schlechten Lichtverhältnissen möglich. Für die diskrete Überwachung sorgen Kameramodelle mit IR-Beleuchtung. Sony stellt Ihnen nachfolgend eine kleine Auswahl an Analogkamera-Varianten vor.

Fixed-Kamera: SSC-G113/G118 Diese Tag/Nacht Kameras zeichnen sich durch eine hohe Lichtempfindlichkeit und eine geringe Leistungsaufnahme aus. Die 1/3“-Tag/Nacht Kameras SSC-G113 und SSC-G118 bieten dank einer Kombination aus 650 TV Linien maximaler horizontaler Auflösung, dem EXview HADCCD II-Sensor, dem neuen digitalen Signalprozessor Effio-E und der 2D-Rauschunterdrückung auch unter schwierigen Lichtbedingungen hohe Leistung. Die elektronische Tag/Nacht-Funktion schaltet automatisch zwischen Tag- (Farbe)/Nacht-Modus (s/w) um. Beide Modelle kompensieren die Farbübergänge mittels adaptiver Farbtonwiedergabe ATR-Lite, während der intelligente Gegenlichtausgleich (iBLC) die Belichtung in dunklen Szenen unterstützt und die Bildqualität verbessert. Die Automatic Tracing White (ATW) Funktion führt einen automatischen Weißabgleich durch und passt sich schnell an plötzliche Veränderungen der Lichtverhältnisse an. Das CS Mount-Objektiv, das kompakte Design und die leichte Handhabung der Programmierung gestalten die Installation der Kamera flexibel und einfach. Die Leistungsaufnahme der SSC-G113 liegt bei nur 1,4 Watt, bei der SSC-G118 bei maximal 1,8 Watt.

Fixed-Kamera: SSC-G113/G118 Beide Kameratypen eignen sich für schwierige Überwachungsbedingungen, denn der speziell für Tag- und Nachtanwendungen entwickelte 1/2‘‘-EXwave-HAD-CCD-Sensor liefert in Kombination mit dem integrierten digitalen Signalprozessor (DSP) auch unter dem schlechten Lichteinfluss von 0,28 Lux noch eine Auflösung von 540 TV Linien. Bei Einbruch der Dunkelheit deaktiviert sich der Infrarotfilter automatisch und die Kamera schaltet auf Schwarz/Weiß-Betrieb. In diesem Modus kann die Kamera Bilder bei Lichtbedingungen von nur 0,005 Lux aufnehmen. Dank des 12-Bit-Dynamikbereichs können Anwender je nach Aufnahmeszenario und persönlichen Präferenzen die gewünschte Farbsättigung auswählen. Die integrierte DNR-Technologie eliminiert Bildrauschen und Bewegungsunschärfe unter Verwendung eines adaptiven 2D- und 3D-Filters. Die Kameras verfügen zudem über eine intelligente Gesichtserkennungsfunktion.

Sony präsentiert neue Produktreihe von analogen Überwachungskameras

Die einfache Verkabelung ohne Bandbreitenbeschränkung und die geringe Bildverzögerung bei der Übertragung sind charakteristisch für die analoge Videoüberwachung. Sony hat sein Sortiment an analogen Kameras mit neuer Technologie aufgerüstet, so dass auch ohne großen Aufwand bestehende Kamerasysteme modernisiert werden können. Die Devise: Maximale Qualität zum minimalen Preis.

Mini Dome: SSC-N11
Bei dem Modell SSC-N11 handelt es sich um eine analoge Fixdome-Kamera, ausgestattet mit einem 1/3”-Super HAD CCD II Sensor, elektronischer Tag/Nacht Funktion, ATR-Lite, iBLC und einer festen Brennweite von 3mm, die sich aufgrund ihres diskreten und eleganten Designs in alle Überwachungs-anwendungen einfügt. Die adaptive Farbtonwiedergabe (ATR-Lite) ermöglicht eine höhere Auflösung in Bereichen, die helles und dunkles Licht enthalten. Der intelligente Gegenlichtausgleich (iBLC) erkennt Personen oder Gegenstände auch bei frontal auf die Kamera fallendem, grellem Licht und gleicht es aus. Durch die Belichtungs-anpassung dieser Technologie können auch Details in Bildbereichen erkannt werden, die sonst unterbelichtet gewesen wären. Weiteres Plus: Der Betrachtungswinkel lässt sich einfach justieren, denn innerhalb des Schutzdoms ist ein Dreifach-Scharnier angebracht, mit dem die Kamera horizontal und vertikal geschwenkt sowie um die eigene Achse gedreht werden kann.

Mini Dome: SSC-N21 Die SSC-N21 ist ein Fixdome mit variabler Blendensteuerung. Die detailreichen Bilder resultieren aus einer horizontalen analogen Auflösung von maximal 650 TV Linien und der hohen Empfindlichkeit (Farbe: 0,15Lux, schwarz/weiß: 0,01Lux, F 1,2, 50 IRE), die durch einen 1/3‘‘-Sensor des Typs EXview HAD CCD II und dem neuen digitalen Signalprozessor Effio-E ermöglicht wird. Mit ihrem kompakten Gehäuse, das mit einem dreifachen Scharnier und einem 3,7-fachen Objektiv ausgestattet ist, deckt die SSC-N21 einen sehr großen Bereich ab und erreicht einen horizontalen Betrachtungswinkel von 101,8° bis 27,4°. Um die überwachten Bereiche bestmöglich für die Analyse aufzubereiten, bedient sie sich der modernsten Bildverarbeitungstechnologie: Elektronische Tag/Nacht-Funktion, adaptive Farbtonwiedergabe (ATR-Lite) und intelligenter Gegenlichtausgleich (iBLC). Die integrierte ATW-Funktion sorgt für einen sich automatisch anpassenden Weißabgleich an plötzliche Veränderungen der Lichtverhältnisse. Dieses Modell bietet sicherheitsbewussten Unternehmen eine zuverlässige Überwachungsmöglichkeit – und das bei einem begrenzten Budget.

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ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH
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Videoüberwachung für mehr Arbeitssicherheit bei IKEA Produktionsgruppe

Schwedisches aus der Slowakei

||| Videor VIEW 1-12: Projektbericht. Schwedisches Möbelhaus setzt in seinem Werk in der Slowakei auf eine Lösung mit Komponenten von eneo, Videotec und Fujinon

2009 feierte Billy, das in fast jedem Wohnzimmer mit zumindest zwei oder drei Büchern zu finden ist, seinen 30. Geburtstag. Das Regal war 1979 in den Handel gekommen und entwickelte sich schnell zu einem Dauerbrenner im Ikea Sortiment: Mehr als 50 Millionen Mal wurde es bislang weltweit verkauft. Produziert wird Billy in den Swedwood Fabriken in der Slowakei. Swedwood ist die Produktionsgruppe von Ikea, bei der in 41 Produktionsstätten über 16.000 Mitarbeiter in den Bereichen Forstwirtschaft, Sägewerke, Board Production (Möbel auf Spanplattenbasis oder in Board-on-Frame-Technologie), Komponentenerzeugung und Massivholzverarbeitung beschäftigt sind.

Ressourcensparende Möbelproduktion
Im slowakischen Majcichov werden ressourcensparend Furniere produziert, deren Holz zu 95% aus Europa stammt. Mit Furnier werden Holzblätter bezeichnet, die eine Dicke von 0,3 bis 0,6 Millimetern aufweisen und durch unterschiedliche Verfahren vom Stamm abgetrennt werden. Mit diesen Holzblättern wird dann im späteren Arbeitsprozess weniger wertvolles Holz belegt. Die fertigen Furniere werden anschließend in das nur 15 Minuten entfernte Trnava transportiert, wo aus den Furnieren Möbel entstehen, die dann fertig verpackt auch an deutsche Möbelhäuser geliefert werden. Neben den genannten Standorten werden auch in der Nähe der Ortschaft Liptovsky Mikulas (Liptau-Sankt-Nikolaus) Holz und Möbel für das schwedische Einrichtungshaus produziert. Die Sicherheit der Arbeiter wird hier durch eine Videoüberwachungsanlage sichergestellt, die aus Komponenten der Hersteller eneo, Videotec und Fujinon besteht.

Swedwood, die schwedische Produktionsgruppe von Ikea,  setzt in ihrem Werk in der Slowakei auf eine Videoüberwachungslösung mit Komponenten von eneo,  Videotec und Fujinon

Um die Arbeitssicherheit zu erhöhen, wird die Swedwood Fabrik in der Slowakei nahe der Ortschaft Liptovsky Mikulas durchgehend videoüberwacht. Denn Gefahren sind in einer Fabrik, in der Holz verarbeitet wird, allgegenwärtig. Die eingesetzte Technik garantiert, dass bei einem Unfall sofort die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

Arbeitssicherheit mit Videoüberwachung sichergestellt
Gefahren sind in einer Fabrik, in der Holz verarbeitet wird, natürlich allgegenwärtig. Daher ist es wichtig, die Arbeitsprozesse zu überwachen, um bei einem Unfall rasch einschreiten und gleich die richtigen Maßnahmen einleiten zu können. Man entschied sich daher für eine durchgehende Videoüberwachung der Produktionsanlagen, um für eine höhere Sicherheit der Arbeiter zu sorgen. Insgesamt wurden vom zuständigen Facherrichter Quadriq 32 eneo IP Kameras mit jeweils zwei Megapixeln installiert. Die hohe Auflösung war aufgrund der Größe der Anlage notwendig; bei Kameras mit einer geringeren Auflösung hätte man eine sehr viel größere Anzahl anbringen müssen, was den Verkabelungsaufwand und die Kosten für Anschaffung und Installation maximiert hätte. Die 31 Kameras, die im Inneren der Fabrik angebracht sind, werden (wie die Außenkamera) durch Verso Compact Gehäuse von Videotec geschützt – natürlich nicht vor äußeren Witterungseinflüssen, sondern vor der starken (Holz-)Staubentwicklung, die durch die Arbeiten entsteht. Auf den Einsatz einer Heizung konnte aber im Gegensatz zur Kamera im Außenbereich verzichtet werden. Die Gehäuse sind nach IP66/67 geschützt und konnten aufgrund der komfortablen Seitenöffnung sehr einfach mit den eneo Kameras bestückt werden.

Zentrales Element der Installation: eneo Zelaris
Zentrales Element der Installation ist die Management Software Zelaris von eneo, über die die Videobilder der 32 installierten eneo IP Kameras verwaltet, dargestellt und aufgezeichnet werden. Darüber hinaus setzte Quadriq auf Objektive von eneo und Fujinon, die speziell für den Einsatz mit IP Megapixel-Kameras entwickelt wurden und die – je nach Einsatzort – über unterschiedliche, variable Brennweiten von 3-8 Millimetern, 2.4-6 Millimetern und 5-50 Millimetern verfügen. Warum man sich bei Kameras und Software für eneo entschieden habe? „Hier spielte insbesondere das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis eine Rolle, das eneo auch im Bereich der IP Megapixel-Kameras aufzuweisen hat“, führt Vladimir Sarafin von Quadriq aus. „Der Einsatz von Zelaris lag dann auf der Hand, da wir ein durchgängiges System von einem Hersteller einsetzen wollten.“

Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit erhalten Sie bei Ihrem Videor Vertriebspartner für eneo, Fujinon, Videotec:
ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH
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Gesetzliche Bestimmungen in der Videoüberwachung

Datenschutz und CCTV

| | | Videor VIEW 1-12 Fachartikel: Welche Belange des Datenschutzes sind
bei der Installation und beim Betrieb von Videoüberwachungssystemen
zu berücksichtigen?

Videoüberwachung und Datenschutz sind untrennbar miteinander verbunden, da bei der Bildaufzeichnung automatisch personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden. Was muss aus Datenschutzperspektive bei der Videoüberwachung beachtet werden? Gibt es Besonderheiten, wenn an Arbeitsplätzen aufgezeichnet wird? Was darf generell nicht videoüberwacht werden? Ein Blick in die Gesetzestexte gibt Aufschluss über diese und weitere Fragen.

Beginnen wir den Artikel gleich mit einem sperrigen Begriffspaar, denn Datenschutz und Videoüberwachung haben viel mit Gesetzen zu tun, und Texte, die sich an Paragraphen schmiegen, neigen dazu, Dinge umständlich und häufig auch unverständlich auszudrücken. Das Begriffspaar lautet: „Informationelle Selbstbestimmung“. Es sagt nichts anderes aus, als dass jeder selbst entscheiden kann, wann und innerhalb welcher Grenzen er persönliche Dinge aus seinem Leben offenbart (BVerfGE 65). Diese Selbstbestimmung wird durch Videoüberwachung und -aufzeichnung in öffentlichen und nicht öffentlichen Räumen tangiert, da hier personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden. Neben dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung sind auch noch weitere Persönlichkeitsrechte betroffen, wie zum Beispiel das Recht am eigenen Bild (KunstUrhG § 22) und, wenn das Videoüberwachungssystem audiofähig ist, das Recht am gesprochenen Wort (BVerfGE 34). Aus diesen Gründen bedarf die Videoüberwachung stets einer gesetzlichen Grundlage, die die Belange des Datenschutzes mit den staatlichen und privaten Bedürfnissen nach Sicherheit, Prävention und Aufklärung von Straftaten in Einklang bringt.

Videoüberwachung öffentlicher Plätze
Videoüberwachung öffentlicher Plätze wird durch § 6b des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) geregelt. Bei öffentlich zugänglichen Orten und Plätzen, wie zum Beispiel Banken, Einzelhandelsgeschäften, Kaufhäusern etc., ist die Videokontrolle nur erlaubt, wenn sie „(1) zur Aufgabenerfüllung öffentlicher Stellen, (2) zur Wahrnehmung des Hausrechts oder (3) zur Wahrnehmung berechtigter Interessen für konkret festgelegte Zwecke erforderlich ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass schutzwürdige Interessen der Betroffenen überwiegen“ (BDSG § 6b). Darüber hinaus muss durch ein Schild am Eingang deutlich auf die Videoüberwachung hingewiesen werden. Gespeicherte Daten müssen unverzüglich gelöscht werden, wenn sie nicht mehr erforderlich sind. Einen Sonderfall stellen Grenzen oder andere Objekte dar, wie Bahnhöfe oder Flughäfen, die von der Bundespolizei geschützt werden, um unerlaubte Grenzübertritte oder Gefahren für die Sicherheit abzuwehren. Hier dürfen nach § 27 des Bundespolizeigesetzes (BPoIG) „selbsttätige Bildaufnahme- und Bildaufzeichnungsgeräte“ eingesetzt werden. Da das Ziel dieser Überwachung die Gefahrenabwehr ist, müssen die Kamerabilder ständig im Auge behalten werden, um bei Bedarf sofort einschreiten zu können. Auch hier muss durch Schilder deutlich auf den Einsatz von Videoüberwachung hingewiesen werden. Nicht ganz so öffentlich geht es in Justizvollzugsanstalten zu. Hier sind die Gesetze des jeweiligen Bundeslandes zuständig, die in der Regel den Einsatz von Videoüberwachung auf dem Anstaltsgelände, in der unmittelbaren Umgebung sowie im Inneren erlauben. Eine verdeckte Videoüberwachung ist auch hier – wie generell – nicht erlaubt. Von der Überwachung ausgenommen sind die privaten Hafträume, in denen sich die Insassen aufhalten.

Welche Belange des Datenschutzes sind bei der Installation und beim Betrieb von Videoüberwachungssystemen zu berücksichtigen

Videoüberwachung und Datenschutz sind untrennbar miteinander verbunden, da bei der Bildaufzeichnung automatisch personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden. Was muss aus Datenschutzperspektive bei der Videoüberwachung beachtet werden? Gibt es Beson-derheiten, wenn an Arbeitsplätzen aufgezeichnet wird? Was darf generell nicht videoüberwacht werden? Ein Blick in die Gesetzestexte gibt Aufschluss über diese und weitere Fragen.

Überwachung an Arbeitsplätzen
Videoüberwachung dient in der Regel dem Schutz vor Vandalismus und Diebstahl sowie dem Personenschutz. Betrachtet man aber die oben genannten Beispiele für öffentliche Plätze, so wird deutlich, dass hier auch zwangsläufig Arbeitsplätze mit überwacht werden, auch wenn dies nicht das Ziel ist. Man denke zum Beispiel an eine Kasse in einem Supermarkt. Bei der Überwachung am Arbeitsplatz müssen die Persönlichkeitsrechte des Arbeitnehmers mit dem Eigentumsrecht des Arbeitgebers in Einklang gebracht werden. Für die Mitarbeiter gilt, dass sie informiert werden müssen, wo die Kameras installiert sind und welche Bereiche zu welchem Zeitpunkt aufgenommen werden. Wichtig ist darüber hinaus, dass der Betriebsrat informiert ist und ein Recht zur Mitbestimmung hat (BetrVG § 87). Dies sollte in einer gemeinsam mit dem Betriebsrat und dem Datenschutzbeauftragten des Unternehmens ausgearbeiteten Betriebsvereinbarung Berücksichtigung finden. Soll ein einzelner Mitarbeiter überwacht werden – dies gilt auch für nicht öffentliche Räume – muss der Verdacht bestehen, dass der Mitarbeiter im Rahmen seines Beschäftigungsverhältnisses eine Straftat begangen hat. Videoüberwachung darf in solchen Fällen nur dann eingesetzt werden, wenn „zu dokumentierende tatsächliche Anhaltspunkte den Verdacht begründen“ und der Einsatz nicht „unverhältnismäßig“ (BDSG § 32) ist.

Was nicht überwacht werden darf
Dass die „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ in § 210a des Strafgesetzbuches geregelt wird, verdeutlicht bereits, dass es sich nicht um eine freundliche Empfehlung handelt. Denn wer „von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“ Dieser „höchstpersönliche Lebensbereich“ kann sich zum Beispiel auch auf einen Garten beziehen. Zusätzlichen Schutz erfahren Wohnung und private Grundstücke durch § 13 des Grundgesetzes, der deren Unverletzlichkeit festschreibt. Für die Installateure und Betreiber von Videoüberwachungsanlagen bedeutet dies, dass sie generell dafür Sorge tragen müssen, dass die Kameras keine Wohnungen erfassen oder gar durch Wohnungsfenster Personen filmen. Dies kann durch die Ausrichtung der Kameras sichergestellt werden oder durch die Nutzung von Privacy Zones, die diese Bereiche im Bild verdecken.

Verhältnismäßigkeit einer Videoüberwachung
Egal, in welchem Bereich Videoüberwachung verwendet wird – ihr Einsatz muss stets verhältnismäßig sein. Die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen müssen daher in der Planung berücksichtigt werden. Dabei muss u.a. berücksichtigt werden, wie viele Personen von der Maßnahme betroffen sind und ob eine Aufzeichnung erfolgt oder nur beobachtet wird. Ferner hat die jeweilige Situation besonderes Gewicht: ob die Überwachung beispielsweise in einem Durchgangsbereich erfolgt oder an einem Ort, wie einem Restaurant, an denen sich Personen längere Zeit aufhalten. Ebenfalls ins Gewicht fällt die eingesetzte Technik – detailgenaue Aufnahmen, die Personen klar identifizierbar machen, sind kritischer einzustufen als gering aufgelöste Aufnahmen oder Aufnahmen, bei denen Personen bewusst (zum Beispiel durch Verpixelung) unkenntlich gemacht werden.

Landesgesetze beachten
Landesgesetze regeln die Videoüberwachung öffentlicher Plätze. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Ländern, wie lange zum Beispiel die Aufzeichnungen gespeichert werden dürfen. Generell müssen die Aufzeichnungen so früh wie möglich gelöscht werden. Manche Länder schreiben aber auch konkrete Fristen vor, nach denen eine Löschung zu erfolgen hat, wie z.B. Schleswig-Holstein mit sieben Tagen (Landesdatenschutzgesetz § 20 Abs. 2). Bei der Installation einer Anlage sollten daher vorab die jeweiligen datenschutzrechtlichen Regelungen des Landes auf Unterschiede überprüft werden.

„Eine spezielle gesetzliche Regelung gibt es nicht“

| | | Videor VIEW 1-12: Heiner Jerofsky, Kriminalrat a.D. und wissenschaftlicher Schriftleiter der Fachzeitschrift GIT Sicherheit + Management, zum Thema Datenschutz bei der Videoüberwachung aus kriminalpolizeilicher Sicht.

Eine spezielle gesetzliche Regelung gibt es nicht
Rechtsquellen sind Grundgesetz, Europäische Datenschutzrichtlinie, Bundesund Länderdatenschutzgesetz, BGB und Arbeitsrecht. Länder-Polizeigesetze regeln die offene Videoüberwachung auf öffentlichen Straßen und Plätzen. In Hessen werden derzeit zehn Videoüberwachungsanlagen mit insgesamt 38 Kameras zur Videoüberwachung gemäß § 14 Abs. 3 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) betrieben. Bei „öffentlich zugänglichen Räumen“, wie Eingangsbereichen, Verkaufsräumen, Schalterhallen oder ÖPNV, muss auf die überwachten Bereiche deutlich mit aussagekräftigen Schildern hingewiesen werden. Neben der Information über die Videoüberwachung muss auch der Betreiber konkret benannt werden. Damit erhält der Betroffene die Möglichkeit, sein Recht auf Auskunft nach § 19 BDSG wahrzunehmen. Jede Videoüberwachung unterliegt dem Prinzip der Erforderlichkeit, zum Beispiel bei der Wahrnehmung des Hausrechts oder dem Schutz von Eigentum. Sie darf demnach nur eingesetzt werden, wenn ein berechtigtes Interesse besteht, wobei stets die Rechte der Betroffenen Vorrang genießen. Die Zwecke müssen im Vorfeld festgelegt und dokumentiert werden. Wesentliche Aspekte sind auch die Datensparsamkeit und Transparenz (§ 6b BDSG). Sofern die durch eine Videoüberwachung erhobenen Daten einer bestimmten Person zugeordnet werden können, ist der Betroffene über eine geplante Verarbeitung oder Nutzung entsprechend §§ 19a und 33 BDSG zu benachrichtigen. Die erhobenen Daten müssen, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, sorgfältig gemäß § 6b Abs. 5 BDSG gelöscht werden. Konkrete Löschfristen werden nicht genannt. Es gilt der Grundsatz der „Erforderlichkeit“. Das bedeutet, die Daten können so lange aufbewahrt werden, wie der Zugriff auf die Aufzeichnungen erfahrungsgemäß erforderlich ist. Eine Aufbewahrungsdauer von Daten über einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten hinaus ist als kritisch zu betrachten und durch Fakten zu belegen.

Rechtswidrig sind Überwachungen:
• ohne die Voraussetzungen des § 6b BDSG,
• am Arbeitsplatz ohne Zustimmung der Arbeitnehmervertretung (§ 87 BetrVerfG),
• der Arbeitsleistung,
• in Umkleidekabinen, Saunen, Waschräumen und Toiletten,
• außerhalb des Firmengeländes, wenn damit Personen und Fahrzeuge identifiziert werden können.

Nicht betroffen von den Vorschriften zur Videoüberwachung nach § 6b BDSG sind rein private Räume oder Grundstücke, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Hier hat die Privatperson alleiniges Entscheidungsrecht. Eine verdeckte Videoüberwachung ist grundsätzlich verboten.

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AXIS CAMERA COMPANION schlanke Videoüberwachungslösung von Axis

IP-Einstieg leicht gemacht

| | | Videor VIEW 3-12 Hersteller im Focus

Axis camera companion: schlank und einfach zu bedienen

Mit dem Axis Camera Companion hat
Axis eine schlanke und einfach zu bedienende
Videoüberwachungslösung entwickelt,
bei der auch kleine Unternehmen von
allen Vorteilen der IP-Technologie – allen
voran überragende HDTV-Bildqualität – profitieren.
Und das jederzeit und überall, per
gesichertem Zugriff über das Internet mittels
PC oder mobilen Endgeräten wie iPhone, iPad
oder Android basierten Smartphones und Tablets.
Die Lösung wurde für kleine Installationen
von 1 bis 16 Kameras entwickelt und
besteht aus einem Software-Client sowie Axis
Netzwerk-Kameras oder Video-Encoder mit
SD-Kartenunterstützung. Besonders erfreulich:
Die Software-Lösung ist kostenlos.

Stabiles System dank dezentraler
Aufzeichnung
Das intelligente System besteht aus bis zu 16
Axis-Kameras, SD-Karten, Software-Clients
für PC und Smartphone sowie Standard-
Netzwerkausstattung. Anders als in klassischen
IP-Lösungen erfolgt die Aufzeichnung
dezentral, d.h. man benötigt weder einen
zentralen Rechner noch DVR, NVR oder Server.
Stattdessen werden die Videos auf SDSpeicherkarten
direkt in den Kameras aufgezeichnet.
Auf diese Weise werden Kameras zu
intelligenten, autonomen Aufzeichnungsgeräten,
die unabhängig vom Netzwerkstatus
operieren können. Ein System, in dem der
Axis Camera Companion zum Einsatz kommt,
ist also nicht nur besonders kosteneffizient,
sondern auch wesentlich stabiler als ein klassisches
System mit DVR, bei dem der Ausfall
des DVR zwangsläufig das Ende der Aufzeichnung
aller Netzwerk-Kameras bedeutet.

Axis camera companion: schlank und einfach zu bedienende Videoüberwachungslösung

Axis Camera Companion wurde für Installationen von 1 bis 16 Kameras entwickelt.

Skalierbar, flexibel, zukunftssicher
Seine Skalierbarkeit und Flexibilität machen
den Axis Camera Companion zu einer
zukunftssicheren Investition: Das System integriert
bereits vorhandene analoge Videokameras
unter Verwendung eines Axis Video-
Encoders in das Netzwerk und wächst mit den
Anforderungen, indem weitere Kameras hinzugefügt
werden. Und falls Anwender irgendwann
auf eine andere IP-Lösung umsteigen
möchten, können sie die installierten Axis
Netzwerk-Kameras, Video-Encoder sowie das
Netzwerkequipment wiederverwenden.

Direkter Zugriff, intuitive Bedienung
Endanwender kommen mit dem Axis Camera
Companion nicht zuletzt auch deshalb voll
auf ihre Kosten, weil die auf die Bedürfnisse
von Endanwendern zugeschnittene intuitive
Bedienungsoberfläche einfaches Arbeiten
(z.B. die Steuerung von PTZ-Kameras),
schnellen Zugriff auf Live-Videos und unkomplizierten
Abruf und Export von Aufzeichnungen
und Momentaufnahmen ermöglicht.
Der Axis Camera Companion unterstützt die
meisten Axis Netzwerk-Kameras und Video-
Encoder mit Firmware 5.40 oder weiter: AXIS
M50 Netzwerk-Kameras, AXIS M7010 Video-
Encoder, AXIS M7014 Video-Encoder, AXIS
P13 Netzwerk-Kameras, AXIS P33 Netzwerk-
Kameras (hier gilt es zu beachten, dass Axis
P3301/04/-V Netzwerk-Kameras für die Aufzeichnung
ein NAS benötigen, da diese Geräte
keine SD-Karten unterstützen), AXIS
P7210 Video-Encoder, AXIS P7214 Video-Encoder,
AXIS Q16 Netzwerk-Kamera.

Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit erhalten Sie bei Ihrem Videor, Axis Vertriebspartner:
ViSiTec Video-Sicherheit-Technik GmbH

schnellen Zugriff auf Live-Videos und unkomplizierten

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